Aktuelle Fachartikel von Peter W. Vollmer

Fachbibliothek auf anwalt-seiten.de

Juristische Bibliothek auf anwalt-seiten.de

Fachartikel von Anwältinnen und Anwälten auf www.Anwalt-Seiten.de

Grundstücksübertragung unter Ehegatten – Steuerfreiheit nutzen

Peter W. Vollmer in Allgemeine Texte
22.05.2009

Eine gute Gestaltungsmöglichkeit zur steuerfreien Übertragung von Vermögenswerten bietet das Erbschaftssteuerrecht mit den Regelungen zu dem so genannten „Familienwohnheim“. Überträgt ein Ehegatte an einen anderen Ehegatten Eigentum oder Miteigentum an einem inländischen Haus oder einer Eigentumswohnung, so bleibt diese Übertragung frei von Schenkungs- oder Erbschaftssteuer, wenn das übertragene Eigentum oder Miteigentum zu „eigenen Wohnzwecken“ dient. Dies regelt der Gesetzgeber im § 13 Abs. 1 Nr. 4 a Satz 1 Erbschaftssteuergesetz. Diese Steuerbefreiung bezieht sich im Wesentlichen auf das Grundstück, dessen wesentlicher Bestandteil das Gebäude ist. Der Bundesfinanzhof hatte sich jetzt mit der Frage zu beschäftigen, ob diese Steuerbefreiung auch dann gilt, wenn das übertragene Objekt teils eigenen Wohnzwecken dient, zum Teil aber auch fremd vermietet ist.


Aktuelle Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom 28.11.2008, 2-19 O 62/08

Peter W. Vollmer in Allgemeine Texte
15.01.2009

Bankenhaftung in der Kapitalanlagenberatung

Angesichts der Kapitalmarktkrise gewinnen Überlegungen an Bedeutung, für den Fall fehlgeschlagener Kapitalanlagen Schadensersatzansprüche gegen diejenigen Personen bzw. Institutionen geltend zu machen, die an der Entscheidung zur Kapitalanlage mitgewirkt haben. Eine nunmehr ergangene Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main zu den aus den Medien bekannten „Lehmann Brothers Zertifikaten“ hat erstinstanzlich solche Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit der erfolgten Kapitalanlageempfehlung zurückgewiesen.

Tragende Überlegung des Anleger war, dass die Bank bei der Anlageempfehlung nicht auf ein Totalausfallrisiko hingewiesen habe.


Neues Erbschaftssteuerrecht – Familiengesellschaften als Gestaltungsmöglichkeit

Peter W. Vollmer in Allgemeine Texte
11.01.2009

Zum 01.01.2009 ist das neue Erbschaftssteuerrecht in Kraft getreten, mit dem der Gesetzgeber versucht, Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts einzuhalten.

Mit den Neuregelungen einher gehen eine Reihe von Verschlechterungen, namentlich für Geschwister und deren Kinder als potenzielle Erben, ebenso wie durch die langen Behalte- und Nutzungsfristen, die der Gesetzgeber mit relativer Realitätsferne in die Neuregelungen aufgenommen hat. Allen voran für kinderlose Erblasser, die Nichten und Neffen oder auch ihre eigenen Geschwister als Erben einzusetzen gedenken, führen die Neuregelungen zu gravierenden Verschlechterungen.



Kategorien

Allgemeine Texte

128 Beiträge, letzer Beitrag vom 14.03.2019

Arbeitsrecht

101 Beiträge, letzer Beitrag vom 26.04.2019

Bau- und Architektenrecht

15 Beiträge, letzer Beitrag vom 05.01.2018

Erbrecht

21 Beiträge, letzer Beitrag vom 26.10.2016

Familienrecht

61 Beiträge, letzer Beitrag vom 01.11.2016

Insolvenzrecht

4 Beiträge, letzer Beitrag vom 03.08.2016

Medizinrecht

9 Beiträge, letzer Beitrag vom 03.10.2018

Miet- und Wohnungseigentumsrecht

55 Beiträge, letzer Beitrag vom 30.03.2018

Sozialrecht

8 Beiträge, letzer Beitrag vom 26.07.2019

Steuerrecht

17 Beiträge, letzer Beitrag vom 05.03.2019

Strafrecht

67 Beiträge, letzer Beitrag vom 12.04.2019

Verkehrsrecht

44 Beiträge, letzer Beitrag vom 25.02.2018

Versicherungsrecht

26 Beiträge, letzer Beitrag vom 22.09.2015

Verwaltungsrecht

23 Beiträge, letzer Beitrag vom 26.07.2019

Gewerblicher Rechtsschutz

18 Beiträge, letzer Beitrag vom 26.07.2019

Handels- und Gesellschaftsrecht

18 Beiträge, letzer Beitrag vom 03.05.2019

Urheber- und Medienrecht

25 Beiträge, letzer Beitrag vom 18.01.2018

Informationstechnologierecht

1 Beiträge, letzer Beitrag vom 30.03.2015

Bank- und Kapitalmarktrecht

18 Beiträge, letzer Beitrag vom 14.07.2016

Agrarrecht

1 Beiträge, letzer Beitrag vom 22.01.2013

Die hier veröffentlichten Informationen stellen lediglich allgemeine Hinweise dar. Durch die Zurverfügungstellung dieser Informationen kommt weder ein Vertrag mit dem Leser zustande, noch kann hierdurch eine fundierte rechtliche Beratung ersetzt werden. Es wird keine Haftung übernommen im Hinblick auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen. Alle Rechte verbleiben beim Autor, eine Wiedergabe über egal welches Medium bedarf der Erlaubnis.