Hoffnung für getäuschte Anleger - Rechtsanwalt Dawood

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Rechtsanwalt Claude Dawood zum Thema Hoffnung für getäuschte Anleger


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Hoffnung für getäuschte Anleger

Abstract
Sofern Sie eine Wohnung zum Steuersparen erworben haben oder sogar eine so genannte „Schrottimmobilie“ gibt es aufgrund einer aktuellen Rechtsprechung wieder Hoffnung für die Anleger. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann es Ansprüche gegen die Bank geben, die das Objekt finanziert hat. Voraussetzung dafür ist, dass beim Kauf Tatsachen falsch dargestellt wurden oder Risiken verschwiegen wurden. Voraussetzung ist auch, dass die Bank eng mit dem Vertrieb zusammengearbeitet hat.

Rufen Sie uns an und informieren Sie sich unverbindlich über Ihre Möglichkeiten. Sie können gerne ein erstes persönliches Gespräch vereinbaren. Eine Erstberatung führen wir gegen eine Gebühr von € 80.- durch. Sie wissen dann, welche Möglichkeiten es in Ihrem speziellen Fall gibt. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung in diesem Rechtsgebiet.

Gerne berate ich Sie auch bei anderen gescheiterten Anlagen oder in anderen Rechtsgebieten.

Bei Anruf Steuersparen - schnell auflegen!

Viele Tausend Bundesbürger haben in den vergangen Jahrzehnten Wohnungen gekauft um damit Steuern zu sparen. Das Konzept sah vor, dass die gekaufte Wohnung vermietet wird, so könne man nämlich die Zinsen für das Bankdarlehen von der Steuer absetzen.
Die Vertriebsfirmen haben oft eigene Telefonistenabteilungen, die die Telefonbücher „abgrasen“. Das Schema ist immer gleich:
Es erfolgt ein ungebetener Telefonanruf mit der Frage, wollen Sie Steuern sparen. Dann wurde ein Termin vereinbart, ein Vermittler kam zu den „Opfern“ nach Hause. Dort konnte der Mitarbeiter aber gar nicht kompetent informieren. Der erste Termin diente dazu, zu klären, ob man genug verdient und der Mitarbeiter nahm Verdienstbescheinigungen und andere Unterlagen mit. Die tatsächlichen Informationen erhalte man dann bei einem Termin im Büro der Vertriebsfirma.
Bei dem Termin wurde dann die „Katze aus dem Sack gelassen“. Das Objekt wurde mit einem Hochglanzfotoprospekt vorgestellt.
Es fielen Sätze wie „Die Kosten decken sich durch die Einnahmen, sie müssen gar nichts draufzahlen.“ „Nichts ist so sicher wie eine Immobilie“.
Nicht selten wurden die Anleger dann so „bearbeitet“, dass sie noch am gleichen Abend oder am nächsten Tag beim Notar den Kaufvertrag unterschrieben haben.

Das interessante ist, dass es jetzt noch Vertriebsfirmen gibt, die genau nach diesem Schema vorgehen und noch immer auf diese Art Wohnungen verkaufen.

Autor: Rechtsanwalt Claude Dawood



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