Betriebsbedingte Kündigung - BAG Urteil vom 24.5.2012 - Rechtsanwältin Ordemann

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Rechtsanwältin Christiane Ordemann zum Thema Betriebsbedingte Kündigung - BAG Urteil vom 24.5.2012


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Betriebsbedingte Kündigung - BAG Urteil vom 24.5.2012

Abstract
Mit Urteil vom 24.5.2012 hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass es zur Darlegung der betriebsbedingten Gründe bei einer Kündigung nicht ausreicht, wenn ein Arbeitgeber vorträgt, es sei eine Hierarchieebene weggefallen.

Mit Urteil vom 24.5.2012 hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass es zur Darlegung der betriebsbedingten Gründe bei einer Kündigung nicht ausreicht, wenn ein Arbeitgeber vorträgt, es sei eine Hierarchieebene weggefallen. In derartigen Fällen gelten erhöhte Anforderungen an den Vortrag des Arbeitgebers.

Der Arbeitnehmer trug im Prozess vor, sein Arbeitsplatz sei bei im Wesentlichen gleich bleibenden Aufgaben lediglich neu besetzt worden, während der Arbeitgeber behauptete, durch Zusammenlegung von Produktionsstandorten, sei die Stelle weggefallen.

Das Bundesarbeitsgericht sah darin keine ausreichende innerbetriebliche, organisatorische Maßnahme des Arbeitgebers. Das Gericht habe nicht nur die unternehmerische Entscheidung, sondern auch die tatsächliche Umsetzung der Maßnahme zu prüfen. Die Umsetzung der Entscheidung hatte der Arbeitgeber nicht überzeugend und konkret dargelegt und erläutert, in welchem Umfang und aufgrund welcher Maßnahmen die bisher vom gekündigten Arbeitnehmer ausgeübten Tätigkeiten für diesen zukünftig entfallen sollten.

Autor: Rechtsanwältin Christiane Ordemann



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