Kündigung in der Probezeit / im Kleinbetrieb ? Kündigungsschutzklage und Rechtsschutzversicherung - Rechtsanwalt Salzbrunn

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Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn zum Thema Kündigung in der Probezeit / im Kleinbetrieb ? Kündigungsschutzklage und Rechtsschutzversicherung


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Kündigung in der Probezeit / im Kleinbetrieb ? Kündigungsschutzklage und Rechtsschutzversicherung

Abstract

Wurde im Rahmen eines Arbeitsvertrages eine Probezeit von längstens 6 Monaten vereinbart, so kann ein Arbeitsverhältnis gemäß § 622 Abs. 3 BGB innerhalb einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden.


Wurde im Rahmen eines Arbeitsvertrages eine Probezeit von längstens 6 Monaten vereinbart, so kann ein Arbeitsverhältnis gemäß § 622 Abs. 3 BGB innerhalb einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden. Das Kündigungsschutzgesetz findet auf eine derartige Kündigung des Arbeitsvertrages in der Probezeit keine Anwendung.
Allerdings kann auch eine Kündigung während der Probezeit oder in einem Kleinbetrieb, in dem ebenfalls das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet, rechtsmissbräuchlich und damit unwirksam sein.
Eine Kündigung ist dann rechtsmissbräuchlich, wenn der Arbeitgeber sich bei seiner Entscheidung, einen Arbeitnehmer nach Ablauf der Probezeit nicht weiter zu beschäftigen ausschließlich auf sachfremde Gründe beruft. Hierfür gibt es viele mögliche Beispiele, die im Rahmen einer Beratung mitRechtsanwalt Hans-J.Salzbrunn Rechtsanwalt Salzbrunn mit Kanzleisitz in Wiesbaden erörtert werden können.
Arbeitsgerichte haben eine treuwidrige und damit rechtsmissbräuchliche Kündigung eines Arbeitsvertrages z.B. dann angenommen, wenn schutzbedürftigere weil ältere und länger betriebszugehörige Arbeitnehmer betriebsbedingt gekündigt wurden und der weniger schutzwürdige nicht gekündigt wird. Auch krankheitsbedingte Kündigungen im Kleinbetrieb können nach neuester Rechtsprechung rechtsunwirksam sein.
Es ist daher ratsam, jede Kündigung durch einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, wie z.B. unsere Kanzlei Rechtsanwalt Salzbrunn mit Sitz in Wiesbaden, überprüfen zu lassen.
Ebenso ist es ratsam, nicht bereits vorab bei der eigenen Rechtsschutzversicherung bezüglich einer Deckung anzufragen. Diese verweist meist auf die Nichtanwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes und lehnt eine Deckung ab. Besser ist es, die Deckungsanfrage einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, der sich mit der Kündigung eines Arbeitsvertrages auskennt, zu überlassen.

Rechtsanwalt Salzbrunn mit der Rechtsanwaltskanzlei in Wiesbaden hat bereits mehrere derartige Fälle vertreten und konnte nicht nur eine Abfindung für die Mandanten erreichen, sondern auch die Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung.
Der Rechtsschutzversicherung ist ausführlich und rechtlich fundiert zu begründen, dass auch die Kündigung des Arbeitsvertrages in der Probezeit eine Rechtsverletzung des Versicherungsnehmers darstellt. In diesen Fällen muss die Rechtschutzversicherung eine Kündigungsschutzklage gegen eine Kündigung des Arbeitsvertrag im Kleinbetrieb oder währen der Probezeit decken.

Sollten Sie noch Fragen haben, so rufen Sie mich an:
Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn, Wiesbaden
Tel: 0611 20 599 569
http://www.rechtsanwaltwiesbaden.com

Autor: Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn



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