Arbeitsrecht: Haftungsfalle Unfallversicherung - Gefahr für Arbeitgeber

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Rechtsanwalt Georg Gradl zum Thema Arbeitsrecht: Haftungsfalle Unfallversicherung - Gefahr für Arbeitgeber

Top Schlagworte: Arbeitgeber Klägerin Versicherung

Ein Steuerberater und Wirtschaftsprüfer hatte für seine Beschäftigten eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen. Im März 2001 traf er mit der Versicherungsgesellschaft die Vereinbarung, dass allen versicherten Arbeitnehmern ein Direktanspruch auf die Versicherungsleistungen zustehen solle. Die beim beklagten Steuerberater angestellte Klägerin hatte im Januar 2001 bei einem Verkehrsunfall so schwere Verletzungen erlitten, dass sie seitdem ein Pflegefall war. Die Eltern der Klägerin, die als Betreuer bestellt waren, erfuhren im März 2003 erstmals von der für ihre Tochter abgeschlossenen Unfallversicherung. Der Klägerin wäre aus dieser Versicherung eine Invaliditätsentschädigung von 149.000 € zugestanden. Die Versicherungsgesellschaft verweigerte die Zahlung mit der Begründung, die Ansprüche seien nicht rechtzeitig geltend gemacht worden.

In einem Rechtsstreit verpflichtete sich die Versicherung letzendlich im Vergleichsweg zur Zahlung von 80.000 €. Den Differenzbetrag zu den ursprüglich eingeklagten 149.000 € verlangte die Klägerin von ihrem Arbeitgeber als Schadensersatz. Das Bundesarbeitsgericht bestätigte die Ansprüche der Klägerin ebenso wie alle Vorinstanzen.




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Datum: 02.08.2007
zuletzt überarbeitet: 02.08.2007
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Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Georg Gradl
AdvoLaw - Die Kanzlei für Arbeitsrecht
82319 Starnberg
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Autor: Rechtsanwalt Georg Gradl

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