Hoffnung für getäuschte Anleger

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Rechtsanwalt Claude Dawood zum Thema Hoffnung für getäuschte Anleger

Top Schlagworte: Mitarbeiter Steuern Anleger

Bei Anruf Steuersparen - schnell auflegen!

Viele Tausend Bundesbürger haben in den vergangen Jahrzehnten Wohnungen gekauft um damit Steuern zu sparen. Das Konzept sah vor, dass die gekaufte Wohnung vermietet wird, so könne man nämlich die Zinsen für das Bankdarlehen von der Steuer absetzen.
Die Vertriebsfirmen haben oft eigene Telefonistenabteilungen, die die Telefonbücher „abgrasen“. Das Schema ist immer gleich:
Es erfolgt ein ungebetener Telefonanruf mit der Frage, wollen Sie Steuern sparen. Dann wurde ein Termin vereinbart, ein Vermittler kam zu den „Opfern“ nach Hause. Dort konnte der Mitarbeiter aber gar nicht kompetent informieren. Der erste Termin diente dazu, zu klären, ob man genug verdient und der Mitarbeiter nahm Verdienstbescheinigungen und andere Unterlagen mit. Die tatsächlichen Informationen erhalte man dann bei einem Termin im Büro der Vertriebsfirma.
Bei dem Termin wurde dann die „Katze aus dem Sack gelassen“. Das Objekt wurde mit einem Hochglanzfotoprospekt vorgestellt.
Es fielen Sätze wie „Die Kosten decken sich durch die Einnahmen, sie müssen gar nichts draufzahlen.“ „Nichts ist so sicher wie eine Immobilie“.
Nicht selten wurden die Anleger dann so „bearbeitet“, dass sie noch am gleichen Abend oder am nächsten Tag beim Notar den Kaufvertrag unterschrieben haben.

Das interessante ist, dass es jetzt noch Vertriebsfirmen gibt, die genau nach diesem Schema vorgehen und noch immer auf diese Art Wohnungen verkaufen.




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Artikel - Info

Datum: 11.08.2008
zuletzt überarbeitet: 11.08.2008
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Bank- und Kapitalmarktrecht

Rechtsanwalt Claude Dawood
Dawood
71263 Weil der Stadt
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Autor: Rechtsanwalt Claude Dawood

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