Opferschutz und Opferrecht

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Rechtsanwalt Marcel Meyer zum Thema Opferschutz und Opferrecht

Top Schlagworte: Rechte Straftaten Opfer

Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Rechte im Nebenklageverfahren beziehungsweise sogenannten Adhäsionsverfahren direkt im Strafprozess gegen den Täter geltend zu machen.

Als Nebenklagevertreter oder Beistand kann ich für Sie entsprechend Schadenersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche unmittelbar vor den Strafgerichten geltend machen. Dazu gehören auch vermögensrechtliche Ansprüche wie zum Beispiel Leistungsansprüche aus Fällen eines Betruges, die dann im Wege der Adhäsionsklage im Strafverfahren geltend gemacht werden.

Das hat auch den Vorteil, dass Sie als Verletzter nur in einem Prozess – und nicht noch in einem weiteren Zivilprozess – als Geschädigter aussagen müssen und somit die nicht unerheblichen psychischen Belastungen einzig auf einen Prozess minimiert werden. Ferner ist das Kostenrisiko – im Vergleich zum Zivilprozess – für den Antragsteller geringer sowie die Stellung als Zeuge vorteilshaft.

Zur Nebenklage berechtigt sind die Verletzen, die Opfer insbesondere folgender Straftaten geworden sind:

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, wie Vergewaltigung, sexueller Missbrauch oder sexuelle Nötigung
Gefährliche und schwere Körperverletzung
Raub, räuberische Erpressung sowie Erpressung
Nachstellung (Stalking)
Mord und Totschlag sowie deren Versuch

Aber auch die Eltern, Kinder oder Geschwister eines getöteten Opfers können die zuvor genannten Rechte geltend machen.




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Artikel - Info

Datum: 30.10.2015
zuletzt überarbeitet: 30.10.2015
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Strafrecht

Rechtsanwalt Marcel Meyer
Anwaltskanzlei Weimann & Meyer
47807 Krefeld
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Autor: Rechtsanwalt Marcel Meyer

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