Umgangsrecht, aber schnell !

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Rechtsanwalt Stephan Rupprecht zum Thema Umgangsrecht, aber schnell !

Top Schlagworte: Kinder Fachanwalt Eltern

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INFORMATION ZUM THEMA UMGANGSRECHT

Immer wieder muss ich in meiner Kanzlei feststellen, dass getrennt lebende Eltern zu spät einen Fachanwalt um Rat fragen, wenn es zu Problemen beim Umgang mit ihren Kindern kommt.

Leider ist es dann oft schwieriger über das Gericht schnelle Hilfe zu bekommen.

Sollten Sie also für länger als 3 Wochen Ihre Kinder nicht regelmäßig sehen, rate ich dringend an SOFORT das Jugendamt UND einen Fachanwalt für Familienrecht einzuschalten !

Häufig wird z.B. wegen Urlaubs oder Krankheit des anderen Elternteils oder der Mitarbeiter des Jugendamtes, oder weil man hofft es wird schon wieder, zu lange gewartet.

Das kann dazu führen, dass später behauptet wird, die Kinder hätten sich \"entfremdet\", der Umgang müsse zunächst \"begleitet stattfinden\" und \"behutsam gesteigert\" werden, da gerade kleinere Kinder wieder \"Vertrauen\" fassen müssen; so viele Familiengerichte.

Daher sollte man schon in den Fällen, in denen sich Streit oder Unstimmigkeiten der Eltern wegen des Umgangs mit den Kindern abzeichnen zügig das Jugendamt aufsuchen und hiernach eine gerichtliche Regelung durch einen Fachanwalt herbeiführen.

Informieren Sie sich gerne auf meiner Homepage (Link unten) oder vereinbaren Sie einen ersten Besprechungstermin mit meiner Kanzlei (0231/9509605).

Ihr
STEPHAN RUPPRECHT
Fachanwalt für Familienrecht




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Artikel - Info

Datum: 27.01.2014
zuletzt überarbeitet: 26.01.2016
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Familienrecht

Rechtsanwalt Stephan Rupprecht
KLIMPKE RUPPRECHT HOPFSTOCK
44135 Dortmund
Permalink

Autor: Rechtsanwalt Stephan Rupprecht    an Rechtsanwalt Stephan Rupprecht schreiben

Gesetze zum Thema:
BGB § 1741
Bürgerliches Gesetzbuch
Zulässigkeit der Annahme

(1) Die Annahme als Kind ist zulässig, wenn sie dem Wohl des Kindes dient und zu erwarten ist, dass zwischen dem Annehmenden und dem Kind ein Eltern-Kind-Verhältnis entsteht. Wer an einer gesetzes- oder sittenwidrigen Vermittlung oder Verbringung eines Kindes zum Zwecke der Annahme mitgewirkt oder einen Dritten hiermit beauftragt oder hierfür belohnt hat, soll ein Kind nur dann annehmen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

(2) Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen. Ein Ehepaar kann ein Kind nur gemeinschaftlich annehmen. Ein Ehegatte kann ein Kind seines Ehegatten allein annehmen. Er kann ein Kind auch dann allein annehmen, wenn der andere Ehegatte das Kind nicht annehmen kann, weil er geschäftsunfähig ist oder das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

BGB § 1751
Bürgerliches Gesetzbuch
Wirkung der elterlichen Einwilligung, Verpflichtung zum Unterhalt

(1) Mit der Einwilligung eines Elternteils in die Annahme ruht die elterliche Sorge dieses Elternteils; die Befugnis zum persönlichen Umgang mit dem Kind darf nicht ausgeübt werden. Das Jugendamt wird Vormund; dies gilt nicht, wenn der andere Elternteil die elterliche Sorge allein ausübt oder wenn bereits ein Vormund bestellt ist. Eine bestehende Pflegschaft bleibt unberührt. Für den Annehmenden gilt während der Zeit der Adoptionspflege § 1688 Abs. 1 und 3 entsprechend.

(2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden auf einen Ehegatten, dessen Kind vom anderen Ehegatten angenommen wird.

(3) Hat die Einwilligung eines Elternteils ihre Kraft verloren, so hat das Familiengericht die elterliche Sorge dem Elternteil zu übertragen, wenn und soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.

(4) Der Annehmende ist dem Kind vor den Verwandten des Kindes zur Gewährung des Unterhalts verpflichtet, sobald die Eltern des Kindes die erforderliche Einwilligung erteilt haben und das Kind in die Obhut des Annehmenden mit dem Ziel der Annahme aufgenommen ist. Will ein Ehegatte ein Kind seines Ehegatten annehmen, so sind die Ehegatten dem Kind vor den anderen Verwandten des Kindes zur Gewährung des Unterhalts verpflichtet, sobald die erforderliche Einwilligung der Eltern des Kindes erteilt und das Kind in die Obhut der Ehegatten aufgenommen ist.

BGB § 1593
Bürgerliches Gesetzbuch
Vaterschaft bei Auflösung der Ehe durch Tod

§ 1592 Nr. 1 gilt entsprechend, wenn die Ehe durch Tod aufgelöst wurde und innerhalb von 300 Tagen nach der Auflösung ein Kind geboren wird. Steht fest, dass das Kind mehr als 300 Tage vor seiner Geburt empfangen wurde, so ist dieser Zeitraum maßgebend. Wird von einer Frau, die eine weitere Ehe geschlossen hat, ein Kind geboren, das sowohl nach den Sätzen 1 und 2 Kind des früheren Ehemanns als auch nach § 1592 Nr. 1 Kind des neuen Ehemanns wäre, so ist es nur als Kind des neuen Ehemanns anzusehen. Wird die Vaterschaft angefochten und wird rechtskräftig festgestellt, dass der neue Ehemann nicht Vater des Kindes ist, so ist es Kind des früheren Ehemanns.


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