VW verklagen - Schadensersatz für Anleger - Aktien Kursverlust durch verschwiegenen Abgasskandal

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Rechtsanwalt LL.M.Eur. Sascha Porkert zum Thema VW verklagen - Schadensersatz für Anleger - Aktien Kursverlust durch verschwiegenen Abgasskandal

Top Schlagworte: 2014 Ansprüche Schadensersatz

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Information von www.VW-verklagen.com:

Der VW Abgasskandal kann Ansprüche von Anlegern und Aktionären auslösen.

\"Wie erhalten Sie Schadensersatz ?“

Die Kanzlei PORKERT Rechtsanwälte (www.PORKERT-Rechtsanwaelte.de) unterstützt Geschädigte des VW Abgasskandals bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Hierzu zählen auch Aktionäre und Anleger, welche z.B. im guten Glauben an zeitnahe Veröffentlichungen von Unternehmensinformationen Aktien erwarben.

Aufgrund der durch VW bereits zugestanden Abgasmanipulationen hat sich der Börsenwert seit Bekanntwerden um mehrere Milliarden Euro verringert. Nach den im Rahmen der Berichterstattung bereits bekannt gewordenen Abläufe, machte die amerikanische Umweltbehörde EPA die VW AG bereits im Mai 2014 auf das abweichende Emissionsverhalten aufmerksam. Aus der uns vorliegenden Stellungnahme zu der EPA vom 18.09.2015 geht hervor, dass VW zum einen seit mindestens Mai 2014 positive Kenntnis der Problematik hatte, und zum anderen das abweichende Abgasverhalten als möglicherweise auf verschiedene technische Abläufe und unerwartete Einflüsse während des Betriebs schob (”…could be attributed to various technical issues and unexpected in-use conditions.”)

Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann eine Verletzung der Veröffentlichungspflicht nach deutschem Wertpapierhandelsgesetzes (§37 b WpHG) vorliegen, die geeignet ist Schadensersatzansprüche auszulösen.
Geltend gemacht werden kann die Rückabwicklung oder der Wertverlust aufgrund des Kurseinbruchs. Dies gilt einerseits für VW-Aktionäre, andererseits aber auch für alle sonstigen Anleger wie Inhaber von Anleihen, Optionsscheinen oder anderen Zertifikaten der VW AG. Aussichtsreich können besonders Ansprüche nach § 37 b WpHG von Anlegern sein, deren Erwerb nach Mai 2014 stattfand und deren Inhaberschaft zum 21.09.2015 noch andauerte.
Aber selbst wenn die Aktien inzwischen verkauft worden sein sollten, so ist ein Schadensersatzanspruch nicht generell ausgeschlossen.

Da “Recht haben” und “Recht bekommen” oft verschiedene Wege gehen, unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie immer unter
www.VW-verklagen.com




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Artikel - Info

Datum: 20.10.2015
zuletzt überarbeitet: 20.10.2015
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Bank- und Kapitalmarktrecht

Rechtsanwalt LL.M.Eur. Sascha Porkert
PORKERT-Rechtsanwaelte
63739 Aschaffenburg
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Gesetze zum Thema:
ZPO § 954
Rechtsbehelfe nach den Artikeln 33 bis 35 der Verordnung (EU) Nr. 655/2014
(1) Über den Rechtsbehelf des Schuldners gegen einen im Inland erlassenen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung nach Artikel 33 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 655/2014 (Widerspruch) entscheidet das Gericht, das den Beschluss erlassen hat. Die Entscheidung ergeht durch Beschluss. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für den Widerspruch des Schuldners gemäß Artikel 33 Absatz 2 der Verordnung (...
StVG § 65
Straßenverkehrsgesetz
Übergangsbestimmungen
(1) Registerauskünfte, Führungszeugnisse, Gutachten und Gesundheitszeugnisse, die sich am 1. Januar 1999 bereits in den Akten befinden, brauchen abweichend von § 2 Abs. 9 Satz 2 bis 4 erst dann vernichtet zu werden, wenn sich die Fahrerlaubnisbehörde aus anderem Anlass mit dem Vorgang befasst. Eine Überprüfung der Akten muss jedoch spätestens bis zum 1. Januar 2014 durchgeführt werden. Anstelle ei...
ZPO § 946
Zuständigkeit
(1) Für den Erlass des Beschlusses zur vorläufigen Kontenpfändung nach der Verordnung (EU) Nr. 655/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 zur Einführung eines Verfahrens für einen Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung im Hinblick auf die Erleichterung der grenzüberschreitenden Eintreibung von Forderungen in Zivil- und Handelssachen (ABl. L 189 vom 27.6.2014...

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