Abnahme

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
DIE ABNAHME DES GEMEINSCHAFTSEIGENTUMS DURCH EINEN SACHVERSTÄNDIGEN Rechtsanwalt Stefan Heiden
03.07.2014, zuletzt überarbeitet 03.07.2014

DER FALL: Ein Bauträger errichtet ein Objekt mit mehreren Eigentumswohnungen. Die Bauträgerverträge sehen vor, dass die Gewährleistungszeit für Mängel am Gemeinschaftseigentum fünf Jahre beträgt und mit der Abnahme des Gemeinschaftseigentumes, welche durch einen vom Bauträger ausgewählten und beauftragten Sachverständigen in Vollmacht für den jeweiligen Erwerber erklärt wird, beginnt.

ABNAHMEVOLLMACHT DES ERSTVERWALTERS Rechtsanwalt Stefan Heiden
03.07.2014, zuletzt überarbeitet 03.07.2014

DER FALL: Ein Bauträger errichtet 13 Reihenhäuser als Wohnungseigentumsanlage. Die Wohnungseigentümergemeinschaft macht nach dem Abschluss des mit Antrag vom 22.12.2006 eingeleiteten Beweissicherungsverfahrens gegenüber dem Bauträger unter anderem einen Anspruch auf Zahlung eines Kostenvorschusses zur Beseitigung von Mängeln am Gemeinschaftseigentum (Undichtigkeit der Dächer) geltend. Der Bauträger wendet ein, dass die Ansprüche bereits verjährt seien.

OHNE ABNAHME KEIN BEGINN DER GEWÄHRLEISTUNGSFRIST Rechtsanwalt Stefan Heiden
03.07.2014, zuletzt überarbeitet 03.07.2014

DER FALL: Ein Bauträger hat ein Mehrfamilienwohnhaus errichtet. In den Erwerberverträgen ist geregelt, dass eine förmliche Abnahme der Leistung des Bauträgers zu erfolgen hat.
Einige Erwerber beziehen ihre Eigentumswohnung bereits im Jahre 1998 und gleichen die Schlussrechnung des Bauträgers vorbehaltlos aus, bevor das Gemeinschaftseigentum im Sommer 2000 vollständig fertiggestellt wird. Eine förmliche Abnahme der Leistung des Bauträgers erfolgt durch diese Erwerber nicht.

DIE ABNAHME DES GEMEINSCHAFTSEIGENTUMS Rechtsanwalt Stefan Heiden
03.07.2014, zuletzt überarbeitet 03.07.2014

DER FALL: Ein Bauträger hat ein Mehrfamilienhaus saniert und die ausgebauten Wohnungen an mehrere Erwerber veräußert. Die vom Bauträger eingebrachte Wärmedämmung ist in mehreren Wohnungen mangelhaft. Innerhalb der gesetzten Frist erfolgt keine Mangelbeseitigung. Die Wohnungseigentümergemeinschaft will den Mangel deshalb ersatzweise beseitigen lassen und begehrt vom Bauträger klageweise die Zahlung eines Kostenvorschusses.

VERTRETUNG BEI DER ABNAHME DES GEMEINSCHAFTSEIGENTUMS Rechtsanwalt Stefan Heiden
03.07.2014, zuletzt überarbeitet 03.07.2014

DER FALL: Eine Wohnungseigentümergemeinschaft macht gegenüber einem Bauträger Ansprüche wegen Mängeln am Gemeinschaftseigentum geltend. Der Bauträger erhebt die Einrede der Verjährung.