Abrechnung

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Betriebskostenabrechnung für Wohnraum - Mieter sollten auf die Fristen achten! Rechtsanwältin Christiane Feike
22.01.2006, zuletzt überarbeitet 30.03.2018

Betriebskostenabrechnung für Wohnraum - Mieter sollten auf die Fristen achten!

Bei der Abrechnung über die im Rahmen eines Mietverhältnisses angefallenen Betriebskosten haben Vermieter, aber auch Mieter eine Reihe von Fristen zu beachten. Folge der Nichteinhaltung dieser Fristen ist teilweise der Verlust von Ansprüchen und Rechten.

Abrechnungszeitraum

Betriebskostenabrechnung Rechtsanwalt Klaus Martin
17.11.2011, zuletzt überarbeitet 17.11.2011

Die Betriebskostenverordnung (BetrKV) enthält eine Aufstellung über die Betriebskosten, die bei Wohnraummietverhältnissen vom Vermieter auf den Mieter umgelegt werden können. Zwingende Voraussetzung für diese Umlegung ist jedoch, dass eine eindeutige Vereinbarung darüber im Mietvertrag getroffen wurde.

Betriebskosten richtig abrechnen Rechtsanwalt Klaus Martin
16.12.2009, zuletzt überarbeitet 16.12.2009

Nach Angaben des Mietervereins sind mehr als die Hälfte der von den Vermietern erstellten Betriebskostenabrechnungen nicht korrekt. Dies mag zwar etwas übertrieben sein, tatsächlich erstellen jedoch viele Vermieter Betriebskostenabrechnungen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen.

Betriebskostenabrechnung: Abrechnungsfrist einhalten ! Rechtsanwalt Mathias K. Stenger, LL.M.
26.03.2009, zuletzt überarbeitet 02.04.2009

Nach dem Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 21.01.2009 genügt die rechtzeitige Absendung der Betriebskostenabrechnung auf dem Postweg nicht zur Wahrung der in § 556 Abs.3 BGB geregelten Abrechnungsfrist (spätestens zum Ende des 12. Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums). Vielmehr muss die Abrechnung dem Mieter innerhalb der Frist zugehen, ansonsten tritt die Rechtsfolge ein, dass der Vermieter keine Nachzahlung von Betriebskosten aufgrund der Abrechnung verlangen kann.

Abrechnung eines ordentlich gekündigten Bauvertrags Rechtsanwalt + Bauing. Sebastian Heene
03.01.2007, zuletzt überarbeitet 03.01.2007

Ein Bauherr beauftragte mit der Durchführung eines Bauvorhabens einen Generalunternehmer. Dieser Generalunternehmer erteilt einer Stahlbaufirma einen Auftrag zur Durchführung der Stahlarbeiten. Der Bauherr entscheidet sich jedoch, das Bauvorhaben nicht durchzuführen. Er kündigt daher dem Generalunternehmer den zwischen ihm und dem Generalunternehmer bestehenden Auftrag. Daraufhin kündigt auch der Generalunternehmer gegenüber seinem Subunternehmer den dort bestehen-den Auftrag.