Arbeitsplatz

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf: Telefonieren am Arbeitsplatz rechtfertigt keine fristlose Kündigung Rechtsanwalt Arnd Lackner
15.10.2015, zuletzt überarbeitet 15.10.2015

Telefonieren gehört heute zum Alltag wie das tägliche Brot. Nicht ungewöhnlich ist daher, dass Mitarbeiter am Arbeitsplatz über die Telefonanlage ihres Arbeitgebers Privatgespräche führen. Losgelöst von der Frage, ob dies in der betrieblichen Praxis mehr oder wenig oft stillschweigend geduldet wird, ist fraglich, ob ein Arbeitnehmer durch diese Praxis gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten schuldhaft verstößt und dieser Verstoß vom Arbeitgeber durch fristlose Kündigung geahndet werden.

PROKON Insolvenz - Geld zurück für Anleger - Kündigungsschutz für Arbeitnehmer Rechtsanwalt LL.M.Eur. Sascha Porkert
19.05.2014, zuletzt überarbeitet 19.05.2014

aktuelle Infos erhalten Sie immer unter http://www.PORKERT-Rechtsanwaelte.de/prokon.htm

„Die PROKON Regenerative Energien GmbH ist insolvent.”

Schlecker-Kuendigung.de Rechtsanwalt LL.M.Eur. Sascha Porkert
09.04.2012, zuletzt überarbeitet 09.04.2012

Kündigung von Schlecker

Aufgrund des - zumindest vorläufigen - Scheiterns der Verhandlungen zwischen den Bundesländern sowie der ablehnenden Haltung der Bundesregierung erhalten wahrscheinlich viele tausend Schleckermitarbeiter die Kündigung vom Insolvenzverwalter Geiwitz. Eine Kündigung zu erhalten ist für die meisten Arbeitnehmer ein schwerer Schock. In dieser Situation ist es vor allem wichtig Ruhe zu bewahren.

Was nun?

Ausreichende Erwerbsbemühungen - Unterhalt Rechtsanwalt Dr. Michael Zecher
10.02.2012, zuletzt überarbeitet 10.02.2012

Bei der Frage, wann Erwerbsbemühungen ausreichend sind, ist nicht pauschal auf eine Anzahl von Bewerbungen seitens des Berechtigten abzustellen. Vielmehr müssen die Gerichte Ausführungen zu der Ursächlichkeit der unzureichenden Bemühungen für die Bedürftigkeit des Berechtigten tätigen.
BGH, Urteil vom 21. 9. 2011 — XII ZR 121/09

Die betriebsbedingte Kündigung im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes Rechtsanwalt Florian Damm
02.03.2009, zuletzt überarbeitet 04.03.2009

Eine betriebsdedingte Kündigung kann entweder innerbetriebliche oder außerbetriebliche Ursachen haben.

Surfen am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit kann zur Kündigung führen Rechtsanwalt Philipp Krasel
19.02.2008, zuletzt überarbeitet 19.02.2008

Nach § 1 Abs. 2 Kündigungsschutzgesetz ist eine Kündigung sozial ungerechtfertigt, wenn sie nicht durch Gründe, die in der Person oder in dem Verhalten des Arbeitnehmers liegen, oder durch dringende betriebliche Erfordernisse, die einer Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers in diesem Betrieb entgegenstehen, bedingt ist.
Aus dieser Norm ist abzuleiten, dass eine Kündigung dann sozial gerechtfertigt ist, wenn ein Arbeitnehmer seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag erheblich, in der Regel schuldhaft verletzt.