Arbeitszeit

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
2018_II Newsletter Internationales Vertragsrecht - Lizenzrecht - GmbH-Recht - Arbeitsrecht Rechtsanwalt Arbeitsrecht Yves Heinze
26.04.2019, zuletzt überarbeitet 26.04.2019

1. INTERNATIONALES HANDELSRECHT / VERTRAGSRECHT / LIZENZRECHT

Erste Urteile zum Mindestlohn Rechtsanwalt Diplom-Kaufmann Christian von der Linden
21.10.2015, zuletzt überarbeitet 21.10.2015

Seit dem 01.01.2015 gilt in Deutschland erstmals ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn. Dabei warf das Mindestlohngesetz (MiLoG) zunächst mehr Fragen auf als es beantwortete. Mittlerweile sind die ersten Urteile zum MiLoG ergangen.

monatliche Leistungsboni

Monatlich gezahlte Leistungsboni sind in die Berechnung des Mindestlohns einzubeziehen, da sie eine Gegenleistung für die erbrachte Arbeitsleistung darstellen. Dies entschied das Arbeitsgericht Düsseldorf mit Urteil vom 20.04.2015. Das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig.

jährliche Sonderzahlungen

EuGH entscheidet über Arbeitszeit im Außendienst Rechtsanwältin Ulrike Schmidt
29.09.2015, zuletzt überarbeitet 29.09.2015

Am 10. September 2015 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH Az.: C-266/14) zu entscheiden, ob die Fahrtzeit eines Außendienstmitarbeiters zum ersten Kunden zur Arbeitszeit zählt.

Anspruch auf Teilzeit nach der Elternzeit Rechtsanwältin Kerstin Lautenschlager
29.07.2009, zuletzt überarbeitet 29.07.2009

Gemäß § 8 TzBfG kann ein Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate in einem Betrieb mit mehr als 15 Arbeitnehmern besteht, einen Antrag auf Verringerung der Arbeitszeit stellen.

Nach § 8 Abs. 3 TzBfG hat er den Antrag 3 Monate vor dem gewünschten Beginn bei seinem Arbeitgeber zu stellen.

Gemäß § 8 TzBfG muss der Arbeitgeber darlegen und beweisen, dass der beantragten Verringerung der Arbeitszeit betriebliche Gründe entgegenstehen.

Surfen am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit kann zur Kündigung führen Rechtsanwalt Philipp Krasel
19.02.2008, zuletzt überarbeitet 19.02.2008

Nach § 1 Abs. 2 Kündigungsschutzgesetz ist eine Kündigung sozial ungerechtfertigt, wenn sie nicht durch Gründe, die in der Person oder in dem Verhalten des Arbeitnehmers liegen, oder durch dringende betriebliche Erfordernisse, die einer Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers in diesem Betrieb entgegenstehen, bedingt ist.
Aus dieser Norm ist abzuleiten, dass eine Kündigung dann sozial gerechtfertigt ist, wenn ein Arbeitnehmer seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag erheblich, in der Regel schuldhaft verletzt.

BAG: Arbeitgeber darf Elternteilzeit nicht unter Verweis auf Einstellung einer Ersatzkraft ablehnen Rechtsanwalt Georg Gradl
13.06.2007, zuletzt überarbeitet 13.06.2007

Die vollzeitbeschäftigte Klägerin hatte beantragt, sie während ihrer Elternzeit mit einer auf 15 Stunden pro Woche verringerten Arbeitszeit zu beschäftigen. Die beklagte Arbeitgeberin hatte dies mit der Begründung abgelehnt, dass ihr Arbeitsplatz mit einer Ersatzkraft besetzt worden sei, die Vollzeit arbeite.