Bewohner

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Scheidung und Wohnwert Rechtsanwalt Eric Schendel
30.10.2020, zuletzt überarbeitet 30.10.2020

Wer mietfrei im Eigenheim lebt, hat sich beim Unterhalt einen Wohnwert anrechnen zu lassen. Dieser bestimmt sich bis zur Scheidung nach der Miete für vergleichbaren Ersatzwohnraum. Danach wird die ortsübliche Vergleichsmiete in Ansatz gebracht. 

Wer also bis zur Scheidung nicht auszieht, der hat entweder mehr Unterhalt zu zahlen oder bekommt weniger Unterhalt. 

Von diesem Wohnwert können quasi nur noch die Kosten der Hausverwaltung und die Kosten des Geldverkehrs bei einer Eigentumswohnung abgezogen werden, bei einem Haus jedoch nicht. 

Sorgfaltspflichten in Krankenhäusern und Pflegeheimen - am Beispiel gerichtlicher Urteile Rechtsanwältin Tina Lewandowski
03.07.2007, zuletzt überarbeitet 15.11.2013

Alt zu werden ist nicht immer leicht. Auch wenn der Geist noch wach ist, wird der Körper oftmals immer schwächer. Die Arztbesuche häufen sich, Krankenhausaufenthalte schließen sich an. Möglicherweise kann man gar nicht mehr für sich selbst sorgen, so dass letztlich ein Platz in einem Alten- oder Pflegeheim bezogen wird. Kurz: Man ist vermehrt auf die Hilfe anderer angewiesen. Gerade im Krankenhaus- und Pflegebetrieb muss man dann darauf vertrauen können, dass man bestmöglich versorgt wird.