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Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Rechtsanwaltspraxis: Kinderpornografie § 184 b StGB Rechtsanwalt Ralf Kaiser
31.01.2015, zuletzt überarbeitet 31.01.2015

Strafverfahren wegen Verbreitung, Erwerb und Besitz von Kinderpornographie (§ 184b StGB) finden ihren Anfang meistens durch \"zielgerichtete Recherchen\" der Kriminalpolizei - wie es in typischen Auswerteberichten in Ermittlungsakten oft heißt -, hier ein Beispiel:

Verdacht: Besitz/Verbreitung von Kinderpornographie - wie kann man sich wehren? Rechtsanwalt Markus Böhmer
10.05.2012, zuletzt überarbeitet 10.05.2012

Die Dateien sollen in der Regel aus dem Internet stammen. Selbst wenn die Dateien schon längst gelöscht waren und daher vom Nutzer gar nicht mehr zu erkennen, ändert das übrigens nichts an der Strafverfolgung.

Besitz von Kinderpornographie: Neue Rechtsprechung OLG Oldenburg zu § 184 b StGB Rechtsanwalt MM STEFFEN LINDBERG
16.05.2011, zuletzt überarbeitet 16.05.2011

Der Angeklagte wurde zunächst durch das Amtsgericht wegen Besitz von Kinderpornographie verurteilt. Gegen diese Verurteilung legte er Sprungrevision zum OLG ein.
Vor dem Amtsgericht hatte sich der Angeklagte dahingehend eingelassen, dass er auf dem Flohmarkt 50 CDs erworben habe, ohne zu wissen was sich auf diesen befindet.

§ 184b StGB - Besitz von Kinderpornographie erfordert keine manuelle Speicherung Rechtsanwalt MM STEFFEN LINDBERG
14.10.2010, zuletzt überarbeitet 14.10.2010

Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat mit seinem Revisionsurteil vom 15.02.2010, Az.: 2-27/09(REV), 2-27/09-1 Ss 86/09, im Ergebnis eine vorherige Entscheidung des Amtsgerichts Hamburg-Harburg korrigiert.

Verdachtskündigung bei gelöschten Daten Rechtsanwalt Alexander Meyer
11.05.2010, zuletzt überarbeitet 11.05.2010

Werden auf der Festplatte des Arbeitsplatzcomputers Dateien gefunden, deren Besitz strafbar ist, kann dies eine außerordentliche Verdachtskündigung rechtfertigen. Dies auch dann, wenn allein eine Liste von solchen strafrechtlich relevanten Dateinamen gefunden werden, da ein solcher Fund den dringenden Tatverdacht wesentlich bestärkt. Nicht entscheidend ist insbesondere, ob die Dateien noch auffindbar oder gelöscht worden sind, denn es ist gerade sicher, dass die Dateien tatsächlich auf dem Computer vorhanden waren.