Einkommen

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Kindesunterhalt bei hälftiger Betreuung (Wechselmodell) Barunterhaltspflicht bei volljährigen Kindern Rechtsanwältin Gabriele Lindhofer
17.10.2010, zuletzt überarbeitet 17.10.2010

Eltern, die sich gut verstehen, vereinbaren oft, dass das gemeinsame Kind bzw. Kinder nach der Trennung der Eltern jeweils hälftig von den Eltern betreut wird. Dabei stellt sich die Frage, wie es sich nun mit dem Kindesunterhalt verhält. Am Besten ist es, wenn die Eltern eine Vereinbarung treffen über den Kindesunterhalt und die Verteilung des Kindergeldes. Wenn z.B. ein Partner wesentlich mehr verdient, wird er trotz gegenseitiger hälftiger Betreuung doch noch bereit sein, Kindesunterhalt zu bezahlen.

Nochmal fiktives Einkommen: Bundesverfassungsgericht bestätigt eingeschlagenen Kurs Rechtsanwalt Mathias Henke
22.06.2010, zuletzt überarbeitet 22.06.2010

Das Bundesverfassungsgericht hat nunmehr (Beschluss vom 15.02.2010) auf eine jüngste Verfassungsbeschwerde hin entschieden, dass bei der Ansetzung eines fiktiven Einkommens neben dem Fehlen von subjektiven Erwerbsbemühungen in jedem Fall konkret geprüft werden müsse, was der Unterhaltspflichtige objektiv überhaupt erzielen kann unter Zugrundelegung seines Alters, seiner beruflichen Qualifikation, seiner Erwerbsbiographie und seines Gesundheitszustandes und nicht zuletzt unter Berücksichtigung entsprechender Arbeitstellen am Arbeitsmarkt.

Neue Düsseldorfer Tabelle 2010 Rechtsanwalt Sebastian Windisch
08.01.2010, zuletzt überarbeitet 08.01.2010

Der Kindesunterhalt richtet sich bekanntermaßen nach der so genannten Düsseldorfer Tabelle. Die neue Düsseldorfer Tabelle, die 2010 in Kraft tritt, ist im Internet bei \"google\" abrufbar. Entscheidend für die Zahlungsverpflichtung des Unterhaltsschuldners sind zum einen das Alter des Kindes, zum anderen das Einkommen des Unterhaltsschuldners. Das Einkommen des Unterhaltsschuldners ist jedoch zu \"bereinigen\", d.h. gewisse eheprägende Verbindlichkeiten, die während der Ehe begründet worden sind, kann der Unterhaltsschuldner von seinem Einkommen noch abziehen.

Ehegattenunterhalt, Steuerklasse, begrenztes steuerliches Realsplitting, Anlage U Rechtsanwalt Heiko Ritter
08.10.2009, zuletzt überarbeitet 15.12.2009

Grundsätzlich richtet sich die Lohnsteuer in der Steuerklasse 3 nach der Splittingtabelle, in den Steuerklassen 1,2,4,5,6 nach der Grundtabelle. Eine Veranlagung in der Steuerklasse 3 bedeutet, dass der Steuerpflichtige so versteuert wird, als wäre sein Einkommen das Gesamteinkommen der Ehepartner (auch wenn der andere Ehepartner auch über Einkommen verfügt).Aufgrund der Tatsache, dass der andere Ehepartner zwingend die Steuerklasse 5 wählen muss, wird dieser Vorteil ausgeglichen.Der in der Lohnsteuerklasse 5 Veranlagte trägt somit die Steuerlast des anderen.Nach § 46 Abs.2 Nr.

Arbeitslosengeld II bzw.Hartz IV“ - aktuelle Entscheidungen des Bundessozialgerichts Rechtsanwalt Alexander Peine
18.12.2008, zuletzt überarbeitet 18.12.2008

Oftmals stellt sich Hilfeempfängern die Frage, ob und in welchem Umfang sie verpflichtet sind, dem Job-Center Kontoauszüge vorzulegen. Das BSG hat in einem Urteil vom 19.09.2008 (B 14 AS 45/07 R) erstmals Klarheit geschaffen. Das BSG sieht eine grundsätzliche Pflicht zur Vorlage der Kontoauszüge, einer Kontenübersicht und der Lohnsteuerkarte. Nach Auffassung des BSG gilt die Vorlagepflicht auch bei Stellung eines Folgeantrages. Die Vorlagepflicht sei nicht auf konkrete Verdachtsfälle beschränkt.

Beratungshilfe im Sozialrecht Rechtsanwalt Daniel Zeeb
02.11.2007, zuletzt überarbeitet 02.11.2007

Gerade im Sozialrecht (Streitigkeiten über jegliche Sozialleistungen des Staates wie Arbeitslosengeld I und II, Renten, gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung, Sozialhilfe, Schwerbehindertenrecht, Pflegeversicherung, Kinder- und Jugendhilferecht, BAföG, usw.) ist es dem Bürger auf Grund zu geringem Einkommen oder zu geringer Mittel oft nicht möglich einen Rechtsanwalt zu beauftragen und dadurch seine Rechte gegenüber den Behörden durchzusetzen.