Haftpflichtversicherung

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Sie hatten einen Verkehrsunfall und wissen nicht wer Schuld hat? Wer trägt die Kosten, Rechtsanwaltskosten, Kfz-Sachverständigenkosten? Lohnt es sich Einspruch gegen Bußgeldbescheid oder Strafbefehl zu erheben? Rechtsanwältin Strafverteidigerin Jacqueline Ahmadi
25.02.2018, zuletzt überarbeitet 25.02.2018

Sie hatten einen Verkehrsunfall? Und haben diesbezüglich viele Fragen, wie z. B.:
• Die Schuldfrage ist nicht ganz geklärt? Wer hat Schuld an dem Unfall?
• Sie sind unverschuldet an einen Verkehrsunfall verwickelt worden?
• Sie möchten Ihren Fahrzeugschaden ersetzt haben?
• Wann haben Sie einen Anspruch auf Schmerzensgeld?
• Müssen Sie Ihren Führerschein bei einem Verkehrsunfall, den Sie verursacht haben, abgeben oder gibt es nur einen Bußgeldbescheid zwar ohne Fahrverbot aber mit Punkten in Flensburg?

Schmerzensgeldansprüche- Wie setze ich diese durch? Rechtsanwalt Dieter Keseberg
21.10.2016, zuletzt überarbeitet 21.10.2016

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Schmerzensgeldansprüche sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich durchzusetzen.

Die Vorfrage ist: wann gibt es überhaupt Schmerzensgeld und wieviel?

Schmerzensgeld ist nur im Falle einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit nach § 253 BGB zu zahlen. Des Weiteren kann es auch im Fall schwerwiegender Persönlichkeitsverletzungen zu Schmerzensgeldzahlungen kommen. Dies ist jedoch eine Ausnahmeregelung und kommt nur in seltenen Fällen vor.

Nichts vergessen nach einem Verkehrsunfall ! Rechtsanwalt Arne Grußendorf
01.02.2007, zuletzt überarbeitet 20.07.2015

Wohl dem, der eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wenn es zu einem Unfall kommt. Ist die Haftungsfrage nicht eindeutig, also steht ein Mitverschulden im Raum, dauert es oft Wochen, bis die Haftpflichtversicherung des Unfallgegeners Zahlungen leistet.

Schuldanerkenntnis nach Unfall Rechtsanwalt Wolfgang Schehl
24.11.2008, zuletzt überarbeitet 24.11.2008

Die Aussage \"Ich bin schuld und meine Versicherung wird das übernehmen\" direkt nach einem Autounfall verpflichtet zu nichts.

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in einem nun veröffentlichten Urteil entschieden. Eine solche Aussage spiele allenfalls bei der Beweiskette als Indiz eine Rolle, die Aussage sei jedoch kein bindendes Schuldanerkenntnis, das automatisch die Haftung nach sich ziehe.

Unmittelbar nach dem Unfall wolle ein darin verwickelter Fahrer häufig \"unüberlegt die Gegenseite beruhigen\".