Kind

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort

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Das Umgangsrecht des biologischen Vaters Rechtsanwältin Helicia H. Herman
01.11.2016, zuletzt überarbeitet 01.11.2016

Gemäß § 1686 a BGB hat der biologische - jedoch nicht rechtliche - Vater, der ernsthaftes Interesse an dem Kind zeigt, ein Umgangsrecht, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient.

Die Vorschrift beinhaltet drei Voraussetzungen, die kumulativ erfüllt sein müssen:

Elternunterhalt nach der Rechtsprechung des BGH Rechtsanwältin Kerstin Lautenschlager
22.07.2009, zuletzt überarbeitet 23.02.2015

Gemäß §§ 1605 BGB, 117 SGB XII sind die leiblichen Kinder und deren Ehegatten verpflichtet, die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
Nach Auskunftserteilung ermittelt das Sozialamt zunächst das durchschnittliche, bereinigte Nettoeinkommen des Kindes. Für einen abhängig Beschäftigten ist das letzte Kalenderjahr, für einen Selbständigen sind die letzten 3 Kalenderjahre relevant. Als Einkommen zählen alle Einkünfte nach dem EStG.

Vom ermittelten Bruttoeinkommen sind insbesondere folgende Positionen abziehbar:

- Sozialversicherungsbeiträge

BGH am 05.11.2014: Wechselmodell und Kindesunterhalt Rechtsanwalt Eric Schendel Scheidungsanwalt
18.12.2014, zuletzt überarbeitet 18.12.2014

Befreit das Wechselmodell vom Kindesunterhalt?

In seiner Entscheidung vom 05.11.2014 hatte der Bundesgerichtshof darüber zu befinden, welche Auswirkungen das Wechselmodell auf den Kindesunterhalt hat. Der geschiedene Ehemann betreute die beiden gemeinschaftlichen minderjährigen Kinder (10 und 8 Jahre alt) an 6 von 14 Tagen. Er war vom Amtsgericht und Oberlandesgericht dennoch zur Zahlung von Kindesunterhalt verurteilt worden.

KONSEQUENZEN VON SOG. KUCKUCKSKINDERN Rechtsanwältin Dr. Vanessa Staude
21.03.2014, zuletzt überarbeitet 21.03.2014

Wird ein Kind in der Ehe geboren, so gilt zunächst der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, als Vater des Kindes (§ 1592 Nr. 1 BGB).

Der Ehemann wird selbst dann als Vater des Kindes angesehen, wenn dieses Kind gar nicht von ihm, sondern von einem anderen Mann ist. Auch die Anerkennung der Vaterschaft durch den Erzeuger, den biologischen Vater, ändert daran zunächst einmal nichts. Die Anerkennung durch den biologischen Vater bleibt schwebend unwirksam, solange ein anderer Mann – z.B. der Ehemann – als Vater des Kindes gilt.

GEFAHREN EINER SAMENSPENDE Rechtsanwältin Dr. Vanessa Staude
21.03.2014, zuletzt überarbeitet 21.03.2014

Wünschen sich Singles, zeugungsunfähige oder homosexuelle Paare ein Kind, bleibt oft nur der Weg einer Samenspende. Der Samenspender denkt hier gegebenenfalls nur an den Nebenverdienst oder empfindet es als reine Freundlichkeit. Dass er damit ein großes finanzielles Risiko eingeht, daran denkt er oftmals nicht.

„Anonymität” des Samenspenders

KONSEQUENZEN VON SOG. KUCKUCKSKINDERN Rechtsanwältin Dr. Vanessa Staude
21.03.2014, zuletzt überarbeitet 21.03.2014

Wird ein Kind in der Ehe geboren, so gilt zunächst der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, als Vater des Kindes (§ 1592 Nr. 1 BGB).

Der Ehemann wird selbst dann als Vater des Kindes angesehen, wenn dieses Kind gar nicht von ihm, sondern von einem anderen Mann ist. Auch die Anerkennung der Vaterschaft durch den Erzeuger, den biologischen Vater, ändert daran zunächst einmal nichts. Die Anerkennung durch den biologischen Vater bleibt schwebend unwirksam, solange ein anderer Mann – z.B. der Ehemann – als Vater des Kindes gilt.