Kindes

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Das Umgangsrecht des biologischen Vaters Rechtsanwältin Helicia H. Herman
01.11.2016, zuletzt überarbeitet 01.11.2016

Gemäß § 1686 a BGB hat der biologische - jedoch nicht rechtliche - Vater, der ernsthaftes Interesse an dem Kind zeigt, ein Umgangsrecht, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient.

Die Vorschrift beinhaltet drei Voraussetzungen, die kumulativ erfüllt sein müssen:

Adoption in Russland – Anwalt für russisches Adoptionsrecht Rechtsanwalt Aleksej Dorochov
25.09.2015, zuletzt überarbeitet 30.10.2015

Als Anwalt für russisches Adoptionsrecht stehe ich Ihnen jederzeit bei Rechtsfragen zur Verfügung. Ich bin als Anwalt für russisches Adoptionsrecht ein Spezialist für Adoption der Kinder in Russland und als anwaltliche Vertretung in Russland im Adoptionsverfahren immer für Sie da.

Sie benötigen eine juristische Beratung für das russische Adoptionsrecht? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin und ich berate Sie gerne in der Sache der Adoption in Russland. Nicht ohne Grund spezialisiere ich mich auf dem Gebiet des russischen Adoptionsrechtes.

Weniger Kindesunterhalt durch ein über das übliche Maß hinausgehendes Umgangsrecht? Rechtsanwalt Peter Holzschuher
27.06.2014, zuletzt überarbeitet 27.06.2014

In einer Leitsatzentscheidung hat der Bundesgerichtshof am 12.03.2014, Az. XII ZB 234/13, entschieden, dass bei einem weit über das übliche Maß hinaus gehenden Umgangsrecht, die in diesem Zusammenhang getätigten außergewöhnlich hohen Aufwendungen dazu führen können, den Barunterhaltsbedarf des Kindes unter Herabstufung um eine oder mehrere Einkommensgruppender Düsseldorfer Tabelle zu bestimmen.

KONSEQUENZEN VON SOG. KUCKUCKSKINDERN Rechtsanwältin Dr. Vanessa Staude
21.03.2014, zuletzt überarbeitet 21.03.2014

Wird ein Kind in der Ehe geboren, so gilt zunächst der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, als Vater des Kindes (§ 1592 Nr. 1 BGB).

Der Ehemann wird selbst dann als Vater des Kindes angesehen, wenn dieses Kind gar nicht von ihm, sondern von einem anderen Mann ist. Auch die Anerkennung der Vaterschaft durch den Erzeuger, den biologischen Vater, ändert daran zunächst einmal nichts. Die Anerkennung durch den biologischen Vater bleibt schwebend unwirksam, solange ein anderer Mann – z.B. der Ehemann – als Vater des Kindes gilt.

Grundsatzentscheidung des BGH zum Ehegattenunterhalt Rechtsanwalt Sebastian Windisch
21.04.2009, zuletzt überarbeitet 21.04.2009

Der Bundesgerichtshof äußerte sich am 18.03.2009 erstmals grundlegend zu dem seit 01.01.2008 neu gefassten Unterhaltsrecht.

Betreuungsunterhalt eingeschränkt Rechtsanwältin Dr. Heidi Gacek
08.04.2009, zuletzt überarbeitet 08.04.2009

Seit dem 01.01.2008 kann ein geschiedener Ehegatte vom anderen wegen der Pflege und Erziehung eines gemeinsamen Kindes für mindestens drei Jahre nach der Geburt Unterhalt ver-langen. Über diesen Zeitraum hinaus kann der Betreuungsunterhalt verlängert werden, wenn dies unter Berücksichtigung der Gestaltung der Kinderbetreuung und der Erwerbstätigkeit in der Ehe und der Ehedauer der Billigkeit entspricht. Diese gesetzliche Neuregelung (bis zum 31.12.2007 bestand bis zum 1./2.