Mindestlohngesetzes

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Das Mindestlohngesetz – eine Haftungsfalle des Datenschutzrechts Rechtsanwältin Daniela Wagner-Schneider LL.M.
13.05.2015, zuletzt überarbeitet 13.05.2015

Je nach politischem Lager wird das Mindestlohngesetz heftig kritisiert oder hochgelobt. Doch ob man das übereilt verabschiedete Gesetz wirtschaftspolitisch befürwortet oder ablehnt – es schafft eine datenschutzrechtliche Haftungsfalle, vor der bereits die zuständigen Behörden warnen.

Das Mindestlohngesetz hat ein klares Ziel. Kein Arbeitnehmer soll weniger verdienen, als das Gesetz und die Mindestlohnkommission vorschreiben, wenngleich bereits zahlreiche Ausnahmen bestehen. Auch Vertragsgestaltungen zur Umgehung sollen so weit als möglich bekämpft werden.

Geltung des Mindestlohngesetzes für Vereine Rechtsanwalt Sven Kohlmeier
30.03.2015, zuletzt überarbeitet 30.03.2015

Seit dem 01. Januar 2015 gilt der Mindestlohn. Dies regelt das Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie (Tarifautonomiestärkungsgesetz), umgangssprachlich als. Mindestlohngesetz bezeichnet. Für Vereine stellt sich damit die Frage, ob § 1 des Gesetzes und damit ein Mindestlohn von 8,50 EUR gilt. In § 1 Abs. 1 und 2 des ist eindeutig geregelt, dass jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlung des Mindestlohnes von 8,50 EUR hat. Mitarbeiter von Vereinen unterfallen damit auch dem Mindestlohngesetz.