Opfer

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Opferschutz und Opferrecht Rechtsanwalt Marcel Meyer
30.10.2015, zuletzt überarbeitet 30.10.2015

Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Rechte im Nebenklageverfahren beziehungsweise sogenannten Adhäsionsverfahren direkt im Strafprozess gegen den Täter geltend zu machen.

Als Nebenklagevertreter oder Beistand kann ich für Sie entsprechend Schadenersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche unmittelbar vor den Strafgerichten geltend machen. Dazu gehören auch vermögensrechtliche Ansprüche wie zum Beispiel Leistungsansprüche aus Fällen eines Betruges, die dann im Wege der Adhäsionsklage im Strafverfahren geltend gemacht werden.

Milde Urteile bei sexuellen Missbrauch Rechtsanwältin Marion Zech
22.09.2015, zuletzt überarbeitet 22.09.2015

Urteile sind selten grundlos milde:

Die letzten Presseartikel über sexuellen Missbrauch erregten den Volkszorn. Die Strafen wurden von Lesern angesichts der beschriebenen Taten als zu milde empfunden. Dieser Eindruck täuscht, so die Opferanwältin Marion Zech. Urteile – insbesondere der Bayerischen Justiz – sind selten grundlos milde, auch wenn dieser Eindruck in der Presseberichterstattung entstehen mag.

Ob eine verhängte Strafe tatsächlich zu milde ist oder nicht kann man aber natürlich nur beurteilen, wenn man die gesamten Akten und auch den Prozessverlauf kennt.

Meine Rechte als Opfer im Strafverfahren Rechtsanwältin Marion Zech
28.03.2008, zuletzt überarbeitet 28.03.2008

A) Die Nebenklage
Opfer bestimmter Straftaten können sich ab Anklageerhebung in einem Strafverfahren diesem als so genannte Nebenkläger anschließen.

Dies bedeutet, dass sie weit reichende Einflussmöglichkeiten auf das Strafverfahren erhalten. Sie sind prozessbeteiligt und nicht nur Zeuge.

Die Rechte des Nebenklägers unterscheiden sich nämlich nicht wesentlich von den Rechten der übrigen Prozessbeteiligten, wie z. B. Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

So hat der Nebenkläger beispielsweise folgende Befugnisse:

§ 177 StGB - Wann und wie ist eine sexuelle Nötigung/Belästigung oder Vergewaltigung strafbar? Rechtsanwalt Thomas M. Amann
14.01.2008, zuletzt überarbeitet 14.01.2008

Freiheitsstrafe von nicht unter 1 Jahr...

Bestraft wird nach § 177 StGB, wer eine andere Person mit Gewalt, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist, nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen.

Freiheitsstrafe von nicht unter 2 Jahren...

Stalking - Belästigt , Bedroht, Verfolgt - Wie kann ich mich wehren ? Rechtsanwalt Christian Joachim
02.08.2007, zuletzt überarbeitet 02.08.2007

Der Begriff Stalking beschreibt in Deutschland die psychische und physische Verfolgung, Bedrohung und Belästigung von Menschen durch andere Menschen. Auseinander gebrochene Beziehungen oder missverstandene Gesten führen oftmals zu Reaktionen, die sich außerhalb rechtlicher Grenzen bewegen.