Patienten

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Honorararzt im Krankenhaus: selbstständige oder abhängige Tätigkeit? Rechtsanwältin Katharina Lieben-Obholzer
09.01.2020, zuletzt überarbeitet 09.01.2020

Das Krankenhaus rechnet die erbrachten Leistungen des Honorararztes mit den Patienten bzw. mit den Kostenträgern ab. Als Honorararztvergütung ist im Vertrag vereinbart, dass er für die Durchführung der Operationen ein Pauschalhonorar erhält. Der Honorararzt ist auch als niedergelassener Arzt in einer Berufsausübungsgemeinschaft tätig. Die Patienten werden nach der Entlassung wieder vom ihm in seiner eigenen Praxis weiterbehandelt. Als niedergelassener Arzt ist er von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit und privat kranken- und pflegeversichert.

Sorgfaltspflichten in Krankenhäusern und Pflegeheimen - am Beispiel gerichtlicher Urteile Rechtsanwältin Tina Lewandowski
03.07.2007, zuletzt überarbeitet 15.11.2013

Alt zu werden ist nicht immer leicht. Auch wenn der Geist noch wach ist, wird der Körper oftmals immer schwächer. Die Arztbesuche häufen sich, Krankenhausaufenthalte schließen sich an. Möglicherweise kann man gar nicht mehr für sich selbst sorgen, so dass letztlich ein Platz in einem Alten- oder Pflegeheim bezogen wird. Kurz: Man ist vermehrt auf die Hilfe anderer angewiesen. Gerade im Krankenhaus- und Pflegebetrieb muss man dann darauf vertrauen können, dass man bestmöglich versorgt wird.

Plädoyer für einen besseren Schutz der Patienten Rechtsanwalt Dr. iur. Alexander T. Schäfer
25.03.2013, zuletzt überarbeitet 26.03.2013

Patienten, die aufgrund ärztlicher Behandlungsfehler geschädigt werden, haben fast immer mit schier unüberwindbaren Hürden bei der Geltendmachung ihrer Forderungen zu kämpfen. Oftmals führt dies dazu, dass der Patient durch die psychische Belastung der Auseinandersetzungen mit dem Haftpflichtversicherer zusätzlich geschädigt wird. Der allgemeine Grundsatz, dass die Voraussetzungen eines (Schadensersatz-) Anspruchs von Anspruchssteller darzulegen und zu beweisen sind, wirkt sich im Arzthaftungsrecht besonders nachteilig aus. Der Patient ist in aller Regel nicht nur medizinischer Laie.

Vorbeugung und Schutz bei kostenintensivem und fehlerhaftem Zahnersatz Rechtsanwältin Olga Voy-Swoboda
29.01.2013, zuletzt überarbeitet 29.01.2013

1. Kosten

Bei Privatabrechnung von GKV-Leistungen droht Disziplinarverfahren Rechtsanwalt Dr. iur. Tobias Eickmann
10.02.2007, zuletzt überarbeitet 10.02.2007

Das Urteil ist auch für Chefärzte von Bedeutung, die eine Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung besitzen, da sie im Rahmen dieser Tätigkeit an die für Vertragsärzte geltenden Vorschriften gebunden sind und als Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigungen (vgl. § 95 Abs. 3 SGB V) deren Disziplinargewalt unterliegen.

Fall und Urteilsgründe