Scheidung

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Scheidung und Wohnwert Rechtsanwalt Eric Schendel
30.10.2020, zuletzt überarbeitet 30.10.2020

Wer mietfrei im Eigenheim lebt, hat sich beim Unterhalt einen Wohnwert anrechnen zu lassen. Dieser bestimmt sich bis zur Scheidung nach der Miete für vergleichbaren Ersatzwohnraum. Danach wird die ortsübliche Vergleichsmiete in Ansatz gebracht. 

Wer also bis zur Scheidung nicht auszieht, der hat entweder mehr Unterhalt zu zahlen oder bekommt weniger Unterhalt. 

Von diesem Wohnwert können quasi nur noch die Kosten der Hausverwaltung und die Kosten des Geldverkehrs bei einer Eigentumswohnung abgezogen werden, bei einem Haus jedoch nicht. 

Der Weg zur einvernehmlichen Scheidung  Rechtsanwalt Mark Kischko
08.10.2020, zuletzt überarbeitet 08.10.2020

Der Weg zur einvernehmlichen Scheidung 

Die Trennung von Eheleuten ist in der heutigen Zeit leider oftmals anzutreffen. Vor diese Situation ge­stellt müssen die Eheleute eine Vielzahl von rechtlichen, aber auch tatsächlichen Problemen lösen.

Auch wenn in der Öffentlichkeit und der Berichterstattung der Medien häufig ein negatives Bild von Ehescheidungen gezeichnet wird, entspricht dies nicht immer der Realität, denn in der Scheidungskultur ist immer mehr eine einvernehmliche Ehescheidung auszumachen.

Wie kann man eine Schneidung so schnell wie möglich durchziehen ? Rechtsanwalt Stephan Rupprecht
15.06.2007, zuletzt überarbeitet 26.01.2016

Haben es beide oder einer der Eheleute es eilig, wieder unverheiratet zu sein, bestehen mehrere Möglichkeiten, das Scheidungsverfahren zu beschleunigen.

1. Gemeinsame Sache

Das Familiengericht prüft für die Scheidung die Scheidungsvoraussetzungen.
Hier ist die Einhaltung der gesetzlichen Trennungszeit die wichtigste.

Sind sich beide Eheleute einig, möglichst schnell geschieden werden zu wollen, besteht die Möglichkeit im Scheidungsantrag übereinstimmend eine Trennung im Rechtssinne bereits in der Ehewohnung anzugeben.

“Online –Scheidung“ – die billigere Alternative? Rechtsanwalt Christian Weimann
16.11.2015, zuletzt überarbeitet 16.11.2015

Um die Antwort sofort und ganz eindeutig vorweg zu nehmen: Sicherlich nicht!

Schon der Begriff “Online-Scheidung“ ist irreführend, da keine Ehe in Deutschland per Computer bzw. im Internet geschieden werden kann.

In Ehesachen hat das Gericht mit den Beteiligten notwendig mündlich zu verhandeln.

Hierzu wird das zuständige Gericht grundsätzlich das persönliche Erscheinen der Eheleute zu einem Verhandlungs – und Anhörungstermin anordnen.

Scheidung - besser human als infam! Rechtsanwalt Mag.rer.publ Johannes Hakes
08.09.2006, zuletzt überarbeitet 19.10.2015

Scheiden tut weh. Und wer diesen Schritt unternimmt, geht durch mehrere Stadien. Denn: Scheidung besteht nicht nur aus dem Gerichtsverfahren, sondern ist ein langer Prozess. Da ist zunächst die Zeit vor der Scheidung: Wenigstens ein Ehepartner ist unzufrieden und muss eine schwierige Entscheidung treffen. Es folgt die Zeit der eigentlichen Scheidung und schließlich die Zeit danach.
Hier biete ich meinen Mandanten eine Rundumbetreuung, wenn sie eine solche wünschen.

Was tun bei Trennung und Scheidung Rechtsanwältin Sylvia Weiße
04.03.2015, zuletzt überarbeitet 04.03.2015

Die ansteigende Scheidungsrate zeigt, dass sich bedauerlicherweise immer mehr Paare scheiden lassen. Auf einmal müssen sich die Betroffenen nicht nur mit emotionalen Themen auseinandersetzen, sondern auch mit vielen rechtlichen Fragen.

Trennungszeit - Häufig ist die Trennung auch gleich mit einer räumlichen Trennung verbunden, d.h., einer der Partner verlässt die gemeinsame Wohnung. Nicht einfach, aber möglich ist es, dass Trennungsjahr innerhalb der ehelichen Wohnung abzuleisten.Das Datum der Trennung von „Tisch und Bett“ ist für eine spätere Scheidung wichtig.