Widerrufsrecht

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Der Immobiliendarlehensvertrag und das Widerrufsrecht Rechtsanwalt Frank M. Peter
24.03.2016, zuletzt überarbeitet 24.03.2016

Die Zahlen sprechen für sich. 9 und 10. Es kann davon ausgegangen werden, dass neun von zehn Immobilienkreditverträgen Widerrufsbelehrungen enthalten, welche nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Sollte die Widerrufsbelehrung fehlerhaft sein, ist die gesetzliche 14-tägige Widerrufsfrist aufgrund der falschen Informationen noch gar nicht angelaufen.

Ein Widerruf ist daher auch noch nach Jahren möglich.

Man könnte also von einem „ewigen Widerrufsrecht“ sprechen.

Widerrufsrecht für die alten und neuen Verbraucherkreditverträge Rechtsanwalt Jörg Reich
24.07.2014, zuletzt überarbeitet 24.07.2014

Widerrufsrecht für die alten und neuen Verbraucherkreditverträge – fehlerhafte oder unterlassene Widerrufsbelehrung

Verzicht auf Widerrufsrecht gemäß § 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB? Rechtsanwalt Jürgen M. Steinle
11.06.2009, zuletzt überarbeitet 11.06.2009

§ 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB regelt das Erlöschen eines an sich bestehenden Widerrufsrechts des Verbrauchers unter folgenden Voraussetzungen:

• Vorliegen einer sonstigen Dienstleistung

• Beginn der Dienstleistungsausführung

• Ausdrückliche Zustimmung oder Veranlassung des
Verbrauchers

Widerrufsrecht im Internet? Rechtsanwalt Jürgen M. Steinle
02.07.2007, zuletzt überarbeitet 02.07.2007

Ein Vertrag kommt bekanntlich durch zwei inhaltlich korrespondierende Willenserklärungen zustande. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) bedürfen Willenserklärungen grundsätzlich keiner bestimmten Form. Verträge können daher unproblematisch mündlich, am Telefon, per E-Mail oder auch per Mausklick übers Internet zustande kommen. Davon ausgenommen sind bestimmte Willenserklärungen, bei denen das Gesetz ein besonderes Formerfordernis (z.B. Schriftform oder notarielle Beglaubigung) vorsieht.