Zahlungen

Fachartikel zum Rechtsbegriff / Schlagwort
Haftung von GmbH-Geschäftsführern in der Krise Rechtsanwältin Katharina Lieben-Obholzer
09.01.2020, zuletzt überarbeitet 09.01.2020

Grundsätzlich haften Geschäftsführer gegenüber der Gesellschaft ab dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung (Insolvenzreife) für jede geleistete Zahlung. Nur Zahlungen, die nach § 64 Satz 2 GmbHG mit der "Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns" vereinbar sind, lösen keine Haftung aus.

1. Pflichten des Geschäftsführers bei Eintritt der Insolvenzreife

Rückforderung von Gehältern durch den Insolvenzverwalter Rechtsanwältin Kerstin Lautenschlager
22.07.2009, zuletzt überarbeitet 29.07.2009

Gemäß § 130 Inso können Zahlungen vom Insolvenzverwalter bei kongruenter Deckung angefochten werden.

In zeitlicher Hinsicht sind nur Zahlungen in Gefahr, die in den letzten 3 Monaten vor dem Insolvenzantrag geleistet wurden.

Zusätzlich zur bestehenden Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers müsste der Arbeitnehmer diese gekannt haben bzw. nach § 130 Abs. II Inso zumindest die Umstände, die zwingend auf diese Zahlungsunfähigkeit schließen lassen.

Steuern und Unterhalt Rechtsanwalt Eric Schendel Scheidungsanwalt
20.02.2007, zuletzt überarbeitet 20.02.2007

Unterhaltszahlungen kann man von der Steuer absetzen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht lautet - wie immer bei den Juristen - es kommt darauf an:

Zahlungen von Kindesunterhalt sind grundsätzlich nicht steuermindernd zu berücksichtigen. Dies gilt für minderjährige Kinder ebenso wie für Volljährige, solange sie noch Kindergeld beziehen. Die Unterhaltsbelastung durch Kinder wird durch das Kindergeld und die Kinderfreibeträge ausgeglichen.