Zugewinnausgleich

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BGH am 12.11.2014: Tricks im Zugewinnausgleich Rechtsanwalt Eric Schendel Scheidungsanwalt
17.12.2014, zuletzt überarbeitet 17.12.2014

Wie mindere ich mein Vermögen nach der Trennung um keinen Zugewinnausgleich zahlen zu müssen ?

Der Bundesgerichtshof hatte in seiner Entscheidung vom 12.11.2014 (XII ZB 469/13) über die Vermögensminderungen zwischen Trennung und Scheidung zu befinden.

Die zehnjährige Ehe wurde nach einjähriger Trennung im Mai 2009 rechtskräftig geschieden. Bei der Trennung verfügte der Ehemann noch über ein Geldmarktkonto mit einem Guthaben von 52.684,78 €. Zwischen der Trennung und der Scheidung hob er den Betrag ab. Der Verbleib des Geldes war unklar.

Zugewinn durch Schuldenabbau? Rechtsanwältin Dr. Heidi Gacek
15.10.2009, zuletzt überarbeitet 15.10.2009

Neben prozessualen Veränderungen des Familienverfahrens sind zum 01.09.2009 das Versor-gungsausgleichsstrukturgesetz sowie die Güterrechtsnovelle in Kraft getreten.

Das neue Güterrecht, welches zum 01.09.2009 in Kraft getreten ist, sieht diverse Änderungen vor. Neben einem besseren Schutz vor illoyalen Vermögensverfügungen und einer strengeren Auskunftsverpflichtung mit neu eingeführter Belegvorlage zu Kontrollzwecken, ist ein Schwerpunkt der Neuregelung die Einführung von negativem Anfangs- und Endvermögen.

Neue Rechtsprechung des BGH zum Zugewinnausgleich Rechtsanwalt Eric Schendel Scheidungsanwalt
12.06.2007, zuletzt überarbeitet 12.06.2007

Der u.a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte in seinem Urteil vom 22. November 2006 ( XII ZR 8/05 ) über die Frage zu entscheiden, wie ein lebenslanges Wohnrecht bei der Berechnung des Zugewinnausgleichs zu berücksichtigen ist.

Im entschiedenen Fall ging es um die Bewertung einer Immobilie, die der Ehefrau von ihrer Mutter mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht während der Ehezeit übertragen wurde, die aber mit einem lebenslangen Wohnrecht zugunsten der Großmutter belastet war.