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Fachartikel von Anwältinnen und Anwälten zu Behandlung auf www.Anwalt-Seiten.de

Private Krankenversicherung ? Medizinische Notwendigkeit einer alternativen Behandlungsmethode bei unheilbarer, lebenszerstörend

Susanne Schäfer in Versicherungsrecht
13.03.2015

Zu den Anforderungen an die Erfolgsaussichten einer alternativen Behandlungsmethode für die Beurteilung ihrer medizinischen Notwendigkeit bei unheilbarer, lebenszerstörender Krankheit des Versicherungsnehmers

Die Beurteilung der medizinischen Notwendigkeit einer Heilbehandlung richtet sich nach einem objektiven Maßstab: den objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen im Zeitpunkt der Vornahme der ärztlichen Behandlung.


Vorbeugung und Schutz bei kostenintensivem und fehlerhaftem Zahnersatz

Olga Voy-Swoboda in Medizinrecht
29.01.2013

1. Kosten

Vor Beginn der Behandlung muss der Zahnarzt für den gesetzlich Versicherten einen Heil- und Kostenplan erstellen, der sowohl von der Krankenkasse als auch vom Patienten genehmigt werden muss. Auch wenn dieser Plan inhaltlich nicht ohne weiteres vom Patienten nachzuvollziehen ist, ist es wichtig, dass dieser Plan vor Beginn der Behandlung durch die Kasse genehmigt wird und dass der Zahnarzt sich auch an das hält, was er dort angegeben hat.


Kosten einer Kinderwunschbehandlung

Olga Voy-Swoboda in Medizinrecht
20.01.2013

Kinderwunschförderungsgesetz ändert nichts an der Ungleichbehandlung von privat und gesetzlich Versicherten bei der Kostenübernahme von Künstlicher Befruchtung
von Olga Voy-Swoboda, Fachanwältin für Medizinrecht, Emsdetten
Dass zukünftig gesetzlich versicherte Paare unterstützt werden sollen und statt 50 % dann 75 % der Behandlungskosten einer künstlichen Befruchtung erstattet bekämen, ist ein löbliches Unterfangen.


Bei Privatabrechnung von GKV-Leistungen droht Disziplinarverfahren

Dr. iur. Tobias Eickmann in Medizinrecht
10.02.2007

Erbringt ein Vertragsarzt gegenüber gesetzlich versicherten Patienten vertragsärztliche Leistungen - nach unzutreffender Beratung über die Erstattungsfähigkeit - als privatärztliche Leistungen, verstößt er in einem Maße gegen vertragsärztliche Pflichten, dass eine geringere Sanktion als eine Geldbuße nicht in Betracht kommt. So hat das Landessozialgericht (LSG) NRW, Urteil vom 8. März 2006 entschieden (Az.: L 11 KA 114/04). Der unterlegene Arzt hat gegen das Urteil Revision eingelegt.



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