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Fachartikel von Anwältinnen und Anwälten zu Beschuldigten auf www.Anwalt-Seiten.de

Polizeiliche Vorladung- was tun?

Dieter Keseberg in Strafrecht
24.03.2016

Eine Standardsituation für den Strafverteidiger: Der (zukünftige) Mandant hat eine polizeiliche Vorladung als Beschuldigter erhalten und fragt:

1. „Muss ich da hin?“
2. „Was wird mir eigentlich vorgeworfen?“

1.
Nein. Einer polizeilichen Vorladung als Beschuldigter muss der Beschuldigte nicht nachkommen. Der Beschuldigte ist grundsätzlich während eines Ermittlungsverfahrens und auch während des möglicherweise folgenden gerichtlichen Verfahrens berechtigt, Angaben zu verweigern.


Das Schweigerecht des Beschuldigten

Frank M. Peter in Strafrecht
24.03.2016



Nicht nur durch das aktuelle Geschehen im NSU-Prozess ist mal wieder das Recht zu schweigen in aller Munde.

Der NSU-Prozess ist aber ein gutes Beispiel für so manches Alltagsgeschäft der Strafverteidigung.


Die Kronzeugenregelung nach § 46b StGB ? Eine kurze Übersicht

Frank M. Peter in Strafrecht
24.03.2016



In § 46b StGB ist die sogenannte „Kronzeugenregelung“ verfasst oder genauer gesagt die „Hilfe zur Aufklärung oder Verhinderung von schweren Straftaten“.

Es findet sich ein Pendant im Betäubungsmittelrecht in § 31 BtMG.

§ 46b StGB greift nur für solche Straftaten, die mit einer im Mindestmaß erhöhten Freiheitsstrafe oder mit lebenslanger Freiheitsstrafe sanktioniert werden können. Dies gilt für alle Straftaten welche im § 100a Abs. 2 StPO aufgezählt sind.


Rechtsanwaltspraxis: Kinderpornografie § 184 b StGB

Ralf Kaiser in Strafrecht
31.01.2015

Strafverfahren wegen Verbreitung, Erwerb und Besitz von Kinderpornographie (§ 184b StGB) finden ihren Anfang meistens durch "zielgerichtete Recherchen" der Kriminalpolizei - wie es in typischen Auswerteberichten in Ermittlungsakten oft heißt -, hier ein Beispiel:

"Grundlage der Strafanzeige gegen Herrn ... war eine zielgerichtete Recherche nach Besitzern und Anbietern von Kinderpornographie mittels einer durch das LKA-NRW entwickelten Software. Mittels dieser Software konnte beweissicher festgestellt werden, dass von dem Anschluss des oben genannten Herrn ... die Datei mit dem Namen ...


Ratgeber zum Strafprozess - Teil 3

Markus Böhmer in Strafrecht
10.05.2012

Durch diesen Ratgeber sollen Sie einen ersten Überblick über das Strafverfahren bekommen, wobei der Schwerpunkt auf den Rechten des Tatverdächtigten, also des Beschuldigten liegt.

Im Idealfall werden Ihnen hier Ihre vordringlichsten Fragen beantwortet.


Ratgeber zum Strafprozess - Teil 2

Markus Böhmer in Strafrecht
10.05.2012

Durch diesen Ratgeber sollen Sie einen ersten Überblick über das Strafverfahren bekommen, wobei der Schwerpunkt auf den Rechten des Tatverdächtigten, also des Beschuldigten liegt.

Im Idealfall werden Ihnen hier Ihre vordringlichsten Fragen beantwortet.


Ratgeber zum Strafprozess - Teil 1

Markus Böhmer in Strafrecht
10.05.2012

Durch diesen Ratgeber sollen Sie einen ersten Überblick über das Strafverfahren bekommen, wobei der Schwerpunkt auf den Rechten des Tatverdächtigten, also des Beschuldigten liegt.

Im Idealfall werden Ihnen hier Ihre vordringlichsten Fragen beantwortet.


BESITZ UND VEBREITUNG VON KINDERPORNOGRAPHIE - Die 10 häufigsten Fragen zu § 184b StGB

MM STEFFEN LINDBERG in Strafrecht
25.11.2010

Besitz&Verbreitung von Kinderpornographie gem. § 184b StGB. In der Regel werden Beschuldigte völlig unerwartet und erstmals im Rahmen einer Durchsuchungsaktion mit diesem Tatvorwurf konfrontiert. Bei der Strafverteidigung in diesem Bereich tauchen in der Praxis immer wieder die zahlreiche Fragen auf.


Rechte des Beschuldigten

Dr. Bernd Scharinger in Strafrecht
23.06.2008

Inhaltsverzeichnis:

A) Muss man, wenn die Polizei oder Staatsanwaltschaft einen über eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat befragen will, aussagen?

B) Muss der Beschuldigte über sein Aussageverweigerungsrecht bereits vom ersten vernehmenden (Polizei-) Beamten belehrt werden?

C) Was ist mit einer Aussage, die ohne entsprechende Belehrung gewonnen wurde?

D) Hat der Beschuldigte das Recht jederzeit, also auch z. B. mitten in der Vernehmung, mit seinem Anwalt zu sprechen?

E) Was ist, wenn der Beschuldigte unter Missachtung seiner Forderung, seinen Verteidiger zu sprechen, weiterhin vernommen wird?

F) Was passiert dem Beschuldigten wenn er nicht die Wahrheit gegenüber Polizei, Staatsanwaltschaft (oder) Gericht gesagt hat?

G) Kann ein einmal abgegebenes Geständnis widerrufen werden?

H) Ansprechpartner



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