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Immobilienerwerb auf Mallorca

Dominic Porta in Allgemeine Texte
05.01.2018

Ein grundlegender und wichtiger Bestandteil des Immobilienrechts ist der Erwerb von Häusern, Wohnungen oder sonstigen Immobilien. In Spanien und insbesondere auf den Balearischen Inseln gibt es dabei einige Besonderheiten, auf die geachtet werden muss.

Die üblichen Schritte bei einem Immobilienerwerb auf Mallorca sind der Abschluss eines Optionsvertrages, die Unterzeichnung der notariellen Kaufurkunde (Escritura), die Bezahlung aller anfallenden Steuern und die entsprechende Eintragung im Grundbuch.

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich dabei überwiegend auf den Erwerb von Bestandsimmobilien und nicht auf den Erwerb eines Neubauobjekts.


Ferienvermietung Mallorca

Dominic Porta in Miet- und Wohnungseigentumsrecht
05.01.2018

Die Ferienvermietung auf Mallorca ist ein seit einigen Jahren kontrovers diskutiertes Thema. Auf der einen Seite stehen die Immobilieneigentümer, die ihre Häuser, Wohnungen und Zimmer an die zahlreichen Feriengäste, meist mittels Internetportalen, vermieten wollen. Auf der anderen Seite gibt es die Hotellobby, die dies unter allen Umständen versucht, zu verhindern, sowie die Residenten, die keine geeigneten Wohnungen mehr zur Langzeitmiete finden. In der Mitte steht die Balearen-Regierung, die versucht, einen Konsens zwischen allen Beteiligten zu finden, bisher jedoch ohne großen Erfolg.


Haftung des Bauherrn in Spanien

Dominic Porta in Bau- und Architektenrecht
05.01.2018

Der Traum vom eigenen Haus ist ein Traum, der auf Mallorca oft in die Realität umgesetzt wird. Allerdings gibt es einiges zu beachten, damit aus dem Traum vom eigenen Haus kein Albtraum wird.

Stellen Sie sich daher vor, Sie haben gerade ein Grundstück auf Mallorca oder in Spanien erworben und wollen nun Ihr Traumhaus darauf errichten. Oder stellen Sie sich vor, Sie möchten an Ihrer schon bestehenden Immobilie Ausbau- oder Änderungsmaßnahmen durchführen. Wie die meisten Privatpersonen, die nicht aus der Baubranche stammen, werden Sie für diese Baumaßnahmen ein oder sogar mehrere Bauunternehmen beauftragen. Hier ist Vorsicht geboten, denn auch wenn eine Privatperson einen solchen Auftrag vergibt, geht sie unter gewissen Umständen das Risiko ein, für bestimmte Schulden des beauftragten Unternehmens haftbar gemacht zu werden.

Die Schulden, die dabei zu berücksichtigen sind, sind insbesondere Lohn-, Sozialversicherungs- und Steuerschulden.


Der Graue Kapitalmarkt und seine Kinder

Frank M. Peter in Bank- und Kapitalmarktrecht
24.03.2016



Der Graue Kapitalmarkt handelt mit Angeboten, welche nicht nur über eine Bank oder über die Börse gehandelt werden und keiner unmittelbaren staatlichen Kontrolle unterliegen.

Dies sind vor allem Kapitalanlagen mit unternehmerischem Risiko, ohne dass der Anleger einen Gesellschafter-Status erhält. Kapitalanlagen, bei denen die Steuerersparnis im Vordergrund steht.


Europäische Erbrechtsverordnung greift

Dirk Mahler in Erbrecht
13.08.2015

Für Erbfälle ab dem 17. August 2015 greift die neue EU-Erbrechtsverordnung. Ab dann ändert sich vor allem die Beurteilung, welches nationale Erbrecht auf Erbfälle mit internationalem Bezug anwendbar ist. Dies sind z.B. Erbfälle in denen ein Italiener in Deutschland verstirbt oder ein Deutscher eine Immobilie in Frankreich hinterlässt.
Das deutsche Recht löste diese Frage bisher anhand der Staatsangehörigkeit. Deutsche wurden nach deutschem Erbrecht, Italiener nach italienischem Erbrecht und Franzosen nach französischem Erbrecht beerbt. Andere Länder stellten dagegen z.B.


Seit 01.09.2009: Zugewinnfalle, geschenkte Elternimmobilien

Gabriele Lindhofer in Familienrecht
13.01.2015

Ehepaare, die von einem Elternteil zu Lebzeiten bereits eine Immobilie übertragen erhalten haben, aber mit Rückübertragungsvorbehalt im Falle einer Scheidung, müssen alle notariellen Verträge überprüfen, die vor dem 01.09.2009 geschlossen wurden.


Räumungsklagen gegen betagte Mieter

Dipl.Bw. Wolfgang Schiebel in Miet- und Wohnungseigentumsrecht
11.09.2014

Beim Kauf einer Immobilie sollten Sie darauf achten, ob diese von einem jüngeren oder älteren Mieter bewohnt wird. Handelt es sich um einen sehr alten Mieter besteht die Gefahr, dass dieser nicht " umzugsfähig " ist und dieser - trotz Vorliegen eines Kündigungsgrundes, wie. z.B. Eigenbedarf, die Wohnung nicht räumen muss, weil manche Gerichte unterstellen, dass das Alter des Mieters sich im Kaufpreis der Immobilie niedergeschlagen hat, d.h. ein hohes Alter reduziert den Kaufpreis, da bekannt sein soll, dass dieser die Wohnung nicht räumen muss.


Rechtliche Grundlagen und Ablauf einer Zwangsversteigerung (subasta) in Spanien

Dominic Porta in Miet- und Wohnungseigentumsrecht
22.07.2014

Die Zwangsversteigerung von Immobilien ist in Spanien in den Art. 655 ff. Ley de Enjuiciamiento Civil, Gesetz 1/2000 vom 7. Januar, gültig bis 15.07.2015, kurz LEC (spanische Zivilprozessordnung) geregelt. Auf die Zwangsversteigerung von Immobilien finden die Vorschriften über die Zwangsversteigerung von beweglichen Gegenständen (Art. 643 ff. LEC) entsprechend Anwendung, sofern nichts anderes geregelt ist, Art. 655 Abs. 1 LEC.

I. Einleitung des Verfahrens:
Aus Art.


Auswirkung der Einkommenssteuerreform auf Immobilienverkäufe

Dominic Porta in Steuerrecht
18.07.2014

Der Entwurf zur Einkommenssteuerreform, die am 01. Januar 2015 in Kraft treten soll, wird auch steuerliche Auswirkungen auf Immobiliengeschäfte haben, die nach diesem Zeitpunkt getätigt werden.

Von der Einkommenssteuerreform betroffen ist in diesem Zusammenhang die Wertzuwachssteuer (Plusvalía) bei Hausverkäufen. Die Wertzuwachssteuer ist die Steuer, die man auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis zahlt.


Neues Erbschaftssteuerrecht – Familiengesellschaften als Gestaltungsmöglichkeit

Peter W. Vollmer in Allgemeine Texte
11.01.2009

Zum 01.01.2009 ist das neue Erbschaftssteuerrecht in Kraft getreten, mit dem der Gesetzgeber versucht, Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts einzuhalten.

Mit den Neuregelungen einher gehen eine Reihe von Verschlechterungen, namentlich für Geschwister und deren Kinder als potenzielle Erben, ebenso wie durch die langen Behalte- und Nutzungsfristen, die der Gesetzgeber mit relativer Realitätsferne in die Neuregelungen aufgenommen hat. Allen voran für kinderlose Erblasser, die Nichten und Neffen oder auch ihre eigenen Geschwister als Erben einzusetzen gedenken, führen die Neuregelungen zu gravierenden Verschlechterungen.



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