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Das Umgangsrecht des biologischen Vaters

Helicia H. Herman in Familienrecht
01.11.2016


Gemäß § 1686 a BGB hat der biologische - jedoch nicht rechtliche - Vater, der ernsthaftes Interesse an dem Kind zeigt, ein Umgangsrecht, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient.

Die Vorschrift beinhaltet drei Voraussetzungen, die kumulativ erfüllt sein müssen:

Zunächst muss der Umgangsberechtigte leiblicher Vater des betroffenen Kindes sein. Hierzu ist nicht notwendigerweise ein Abstammungsgutachten einzuholen, bei dem u.U. bereits erste Probleme mit der Kooperation der Mutter auftauchen.


Kinder haben Anspruch auf mehr Unterhalt - Die neue ?Düsseldorfer Tabelle" seit dem 1. Januar 2016 ?

Helicia H. Herman in Familienrecht
01.11.2016

Das Oberlandesgericht Düsseldorf gibt in regelmäßigen Abständen eine sog. „Düsseldorfer Tabelle“ heraus. Gerichte in Deutschland bemessen Unterhaltsansprüche von Kindern hiernach. Die Tabelle gliedert sich in Einkommensstufen (der Unterhaltspflichtigen) und in Altersklassen der Kinder. Bei den regelmäßigen Überarbeitungen werden Unterhaltssätze angehoben und aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die Erhöhung der Bedarfssätze beruht auf der Verordnung zur Festlegung des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder nach § 1612a BGB (Mindestunterhaltsverordnung). Die letzte Anhebung erfolgte zum 1.


Adoption in Russland ? Anwalt für russisches Adoptionsrecht

Aleksej Dorochov in Familienrecht
30.10.2015

Als Anwalt für russisches Adoptionsrecht stehe ich Ihnen jederzeit bei Rechtsfragen zur Verfügung. Ich bin als Anwalt für russisches Adoptionsrecht ein Spezialist für Adoption der Kinder in Russland und als anwaltliche Vertretung in Russland im Adoptionsverfahren immer für Sie da.

Sie benötigen eine juristische Beratung für das russische Adoptionsrecht? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin und ich berate Sie gerne in der Sache der Adoption in Russland. Nicht ohne Grund spezialisiere ich mich auf dem Gebiet des russischen Adoptionsrechtes.


Elternunterhalt nach der Rechtsprechung des BGH

Kerstin Lautenschlager in Familienrecht
23.02.2015

Das Sozialamt prüft regelmäßig, ob gezahlte Heimkosten von den leiblichen Kinder der Sozialhilfeempfänger zurückgefordert werden können.

Rechtsgrundlagen hierfür sind §§ 1601, 1602 BGB, 94 SGB XII.

Danach bestehen gesetzliche Unterhaltsverpfichtungen zwischen Angehörigen, die miteinander in gerader Linie verwandt sind. Diese Ansprüche gehen auf den Sozialhilfeträger über, soweit dieser Sozialleistungen, insbesondere Heimkosten gezahlt hat.


Weniger Kindesunterhalt durch ein über das übliche Maß hinausgehendes Umgangsrecht?

Peter Holzschuher in Familienrecht
27.06.2014

In einer Leitsatzentscheidung hat der Bundesgerichtshof am 12.03.2014, Az.


KONSEQUENZEN VON SOG. KUCKUCKSKINDERN

Dr. Vanessa Staude in Familienrecht
21.03.2014

Wird ein Kind in der Ehe geboren, so gilt zunächst der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, als Vater des Kindes (§ 1592 Nr. 1 BGB).

Der Ehemann wird selbst dann als Vater des Kindes angesehen, wenn dieses Kind gar nicht von ihm, sondern von einem anderen Mann ist. Auch die Anerkennung der Vaterschaft durch den Erzeuger, den biologischen Vater, ändert daran zunächst einmal nichts. Die Anerkennung durch den biologischen Vater bleibt schwebend unwirksam, solange ein anderer Mann – z.B.


KONSEQUENZEN VON SOG. KUCKUCKSKINDERN

Dr. Vanessa Staude in Familienrecht
21.03.2014

Wird ein Kind in der Ehe geboren, so gilt zunächst der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, als Vater des Kindes (§ 1592 Nr. 1 BGB).

Der Ehemann wird selbst dann als Vater des Kindes angesehen, wenn dieses Kind gar nicht von ihm, sondern von einem anderen Mann ist. Auch die Anerkennung der Vaterschaft durch den Erzeuger, den biologischen Vater, ändert daran zunächst einmal nichts. Die Anerkennung durch den biologischen Vater bleibt schwebend unwirksam, solange ein anderer Mann – z.B.


Grundsatzentscheidung des BGH zum Ehegattenunterhalt

Sebastian Windisch in Allgemeine Texte
21.04.2009

Der Bundesgerichtshof äußerte sich am 18.03.2009 erstmals grundlegend zu dem seit 01.01.2008 neu gefassten Unterhaltsrecht.
Grundsätzlich betont der Bundesgerichtshof, dass ein geschiedener Ehegatte (dies gilt aber auch für die nicht verheiratete Kindesmutter) grundsätzlich nur für drei Jahre nach der Geburt des Kindes Unterhalt verlangen kann. Eine Verlängerung des Unterhaltsanspruchs ist aber möglich, wobei es hier immer auf den konkreten Einzelfall ankommt.


Betreuungsunterhalt eingeschränkt

Dr. Heidi Gacek in Familienrecht
08.04.2009

Unterhaltsanspruch der Frau auch über das dritte Lebensjahr des Kindes hinaus

Sebastian Windisch in Allgemeine Texte
26.01.2009

Nach dem neuen Unterhaltsrecht seit dem 01.01.2008 erhält dem Grundsatz nach die Ehefrau Ehegattenunterhalt nur bis zu dem Zeitpunkt, in dem ein gemeinsames Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat. Nach dem dritten Lebensjahr des Kindes besteht grundsätzlich eine Verpflichtung der Frau, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Von diesem Grundsatz gibt es jedoch Ausnahmen.


Änderungen im Unterhaltsrecht zum 01. 01. 2008

Martina Schürmann in Allgemeine Texte
18.03.2008

Mit Beginn des Neuen Jahres hat es wesentliche Änderungen im Unterhaltsrecht gegeben, welche ich nachfolgend kurz zusammenfassen und erläutern möchte. Die weiteren Auswirkungen dieser Änderung werden sich im Laufe der Entwicklung der Rechtsssprechung zeigen.


Neues Unterhaltsrecht – eine schöne Bescherung?

Sebastian Windisch in Allgemeine Texte
14.11.2007

Nach mehreren vergeblichen Anläufen ist sie nun endlich da – der Bundestag hat am 09.11.2007 die neue Unterhaltsrechtreform verabschiedet, die bereits am 01.01.2008 in Kraft tritt.

Wer sind Gewinner, wer die Verlierer der neuen Gesetzeslage?



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