Veröffentlichtes Profil

Alexander Klemme

Alexander Klemme: Strafverteidiger für Strafrecht und Jugendstrafrecht in Bielefeld

Zuletzt aktualisiert am 20. September 2026

Rechtsanwalt · Anwaltskanzlei Klemme

Niederwall 59, 33602 Bielefeld

Telefon: +49 521 260 35 822

Qualifikation
Zulassung seit 2003 · Rechtsanwaltskammer Hamm
Mandanten
Privatpersonen · Unternehmen
Beratung
vor Ort · telefonisch
Kanzlei
Anwaltskanzlei Klemme

Schwerpunkte

Kanzleiprofil im Überblick

Rechtsanwalt Alexander Klemme ist als Strafverteidiger in Bielefeld tätig. Er vertritt Mandanten in strafrechtlichen Angelegenheiten vor allem im Raum OWL und in Nordrhein-Westfalen sowie überregional, auch im benachbarten Niedersachsen. Seine Tätigkeit umfasst Erwachsenenstrafrecht, Jugendstrafrecht und Jugendstrafverfahren. Als weitere Themen nennt die Kanzlei Strafbefehl, Nebenklage, Mord und Totschlag sowie FASD und Strafrecht. Klemme übernimmt Pflichtverteidigungen im Strafrecht und Jugendstrafrecht bei allen möglichen Delikten. Nach seiner Darstellung unterscheidet sich seine Vertretung im Rahmen einer Pflichtverteidigung nicht von der als Wahlverteidiger. Er beschreibt seine Arbeitsweise als individuell und betont, sich viel Zeit für seine Mandanten zu nehmen. Die rechtsanwaltliche Zulassung besteht seit 2003 und wurde durch die Rechtsanwaltskammer Hamm verliehen. Die Kanzlei befindet sich am Niederwall 59 in Bielefeld, nahe dem Gericht und der Haltestelle Landgericht. Persönliche Termine finden nach Vereinbarung statt. Für Strafverteidigungsnotsachen ist eine gesonderte 24-Stunden-Notfalltelefonnummer angegeben.

Automatisch aus den öffentlich zugänglichen Angaben der Kanzlei zusammengefasst, Stand 20.9.2026. Redaktionell nicht einzeln nachgeprüft.

Quellen: ra-klemme.de, ra-klemme.de

Beratung in Bielefeld – Einordnung der Redaktion

Rechtsanwalt Alexander Klemme ist als Strafverteidiger in Bielefeld tätig. Seine Anwaltskanzlei am Niederwall 59 hat ihren Hauptschwerpunkt im Strafrecht. Die Tätigkeit umfasst das Erwachsenenstrafrecht sowie das Jugendstrafrecht und Jugendstrafverfahren. Klemme vertritt Mandantinnen und Mandanten vor allem in Ostwestfalen-Lippe und Nordrhein-Westfalen, daneben überregional und im benachbarten Niedersachsen. Seine rechtsanwaltliche Zulassung besteht seit 2003 und wurde durch die Rechtsanwaltskammer Hamm erteilt. Nach eigener Darstellung legt er Wert auf eine individuelle Bearbeitung und darauf, sich Zeit für seine Mandanten zu nehmen. Hinter dem Schwerpunkt Strafrecht stehen unterschiedliche Verfahrenssituationen: Anlass für eine Anfrage können ein Ermittlungsverfahren, eine Anklage, ein Strafbefehl oder eine bevorstehende Hauptverhandlung sein. Zum Aufgabenfeld einer Strafverteidigung gehören allgemein die Prüfung des Tatvorwurfs, die Auseinandersetzung mit Beweismitteln und die Wahrnehmung der Verfahrensrechte. Im Jugendstrafrecht kommen die persönliche Entwicklung und der Erziehungsgedanke hinzu. Die Kanzlei nennt außerdem Mord und Totschlag sowie FASD und Strafrecht als Themen. Bei FASD können je nach Einzelfall entwicklungsbedingte Einschränkungen und ihre Bedeutung für das Strafverfahren eine Rolle spielen; eine Diagnose erlaubt für sich genommen keine abschließende rechtliche Bewertung. Ein weiterer genannter Bereich ist die Nebenklage. Sie betrifft unter gesetzlichen Voraussetzungen die Beteiligung verletzter Personen am Strafverfahren und unterscheidet sich damit von der Verteidigung beschuldigter Personen. Alexander Klemme übernimmt zudem Pflichtverteidigungen im Erwachsenen- und Jugendstrafrecht bei unterschiedlichen Deliktsvorwürfen. Nach seiner Darstellung unterscheidet sich seine Vertretung dabei nicht von einer Wahlverteidigung. Ob eine Pflichtverteidigung vorgesehen ist, richtet sich allgemein nach den gesetzlichen Voraussetzungen der notwendigen Verteidigung, nicht allein nach den finanziellen Verhältnissen. Der Kanzleistandort liegt im zentralen Bielefelder Stadtgebiet am Niederwall, nahe dem Gericht und der Haltestelle Landgericht. Damit besteht ein örtlicher Bezug sowohl zu Mitte als auch zu Ratsuchenden aus Brackwede, Schildesche, Sennestadt und Heepen. Für Strafverfahren sind insbesondere das Amtsgericht Bielefeld und das Landgericht Bielefeld relevant; Bielefeld gehört zum Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm. Für eine Kontaktaufnahme über Anwalt-Seiten.de dienen die im Profil bereitgestellten Kontaktangaben als Ausgangspunkt. Bei der Anfrage lassen sich der Anlass, der Verfahrensstand und bekannte Termine oder Fristen knapp benennen. Persönliche Termine finden nach Vereinbarung statt. Für Strafverteidigungsnotsachen ist eine gesonderte 24-Stunden-Notfalltelefonnummer angegeben.

Redaktionelle Einordnung auf Grundlage der im Profil belegten Angaben, Stand 20.9.2026. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

Zuständige Gerichte und Erreichbarkeit in Bielefeld

  • Amtsgericht Bielefeld
  • Landgericht Bielefeld
  • Arbeitsgericht Bielefeld
  • Oberlandesgericht Hamm (zuständiger Bezirk)

Für den strafrechtlichen Schwerpunkt von Alexander Klemme sind am Standort vor allem das Amtsgericht Bielefeld und das Landgericht Bielefeld von Bedeutung. Am Amtsgericht werden zahlreiche erstinstanzliche Strafverfahren vor dem Strafrichter oder dem Schöffengericht geführt; auch Strafbefehlsverfahren gehören grundsätzlich dorthin. Im Jugendstrafrecht kommen der Jugendrichter und das Jugendschöffengericht in Betracht. Das Landgericht verhandelt insbesondere schwerwiegendere Strafsachen und entscheidet über Berufungen gegen strafrechtliche Urteile des Amtsgerichts. Für bestimmte Tötungsdelikte, darunter Mord und Totschlag, ist dort eine Strafkammer als Schwurgericht zuständig. Jugendkammern übernehmen die ihnen gesetzlich zugewiesenen Jugendstrafsachen. Welche Zuständigkeit im konkreten Verfahren besteht, hängt unter anderem vom Tatvorwurf, der Straferwartung und dem Alter der beschuldigten Person ab. Bielefeld gehört zum Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm. Dieses befasst sich im Strafrecht unter anderem mit bestimmten Revisionen und Beschwerden. Das ebenfalls am Standort vorhandene Arbeitsgericht Bielefeld ist dagegen für arbeitsrechtliche Streitigkeiten zuständig und kein Strafgericht. Auch wenn ein Sachverhalt das Arbeitsleben berührt, werden strafrechtliche Vorwürfe nicht vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Die Kanzlei am Niederwall 59 liegt im zentralen Stadtgebiet von Bielefeld mit Bezug zum Stadtteil Mitte. Belegt sind die Nähe zum Gericht und zur Haltestelle Landgericht, die einen Orientierungspunkt für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet. Für Anreisen aus Brackwede, Schildesche, Sennestadt oder Heepen sowie aus dem weiteren Raum OWL hängt die passende Verbindung vom Ausgangsort ab. Bei einer Anfahrt mit dem Pkw sind die innerstädtische Verkehrssituation und die örtlichen Parkregelungen zu berücksichtigen. Persönliche Besprechungen erfolgen nach Terminvereinbarung.

Redaktionelle Orientierung zu Gerichtsstandorten und Lage, Stand 20.9.2026. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Einzelfall – keine Rechtsberatung.

So läuft die Kontaktaufnahme ab

  1. 1. Anliegen schildern

    Sie beschreiben Ihr Anliegen über das Kontaktformular auf dieser Seite – unverbindlich und ohne Kosten. Hilfreich sind Zeitraum, Beteiligte und vorhandene Schreiben oder Fristen.

  2. 2. Rückmeldung der Kanzlei

    Die Kanzlei meldet sich direkt bei Ihnen und klärt, ob das Anliegen zu den Schwerpunkten passt.

  3. 3. Erstgespräch vereinbaren

    vor Ort in der Kanzlei, telefonisch – der Termin wird individuell abgestimmt.

  4. 4. Kosten klären

    Die Gebühren für eine Erstberatung sind gesetzlich begrenzt (§ 34 RVG); wer die Kosten nicht tragen kann, kann Beratungshilfe beim Amtsgericht beantragen. Die konkrete Vergütung vereinbaren Sie unmittelbar mit der Kanzlei.

Allgemeine Ablaufbeschreibung der Redaktion. Angaben zu Kosten sind unverbindlich und ersetzen keine Vergütungsvereinbarung.

Häufige Fragen vor der Mandatsanfrage

Welche Informationen sind für eine erste Anfrage wegen eines Strafverfahrens wichtig?
Für die erste Einordnung sind vor allem die eigene Rolle im Verfahren, der mitgeteilte Tatvorwurf und der aktuelle Verfahrensstand relevant. Eine Vorladung, ein Anhörungsbogen, eine Anklageschrift oder ein gerichtliches Schreiben können darüber Aufschluss geben. Auch Aktenzeichen, Zustellungsdatum und bereits angesetzte Termine helfen, die Situation zeitlich zu erfassen. Für eine erste Kontaktanfrage genügt meist eine knappe Beschreibung des Anlasses; umfangreiche sensible Unterlagen sollten über einen zuvor abgestimmten Übermittlungsweg ausgetauscht werden. Ob eine Vertretung übernommen wird, ist gesondert zu klären.
Was unterscheidet einen Strafbefehl von einer Anklage?
Ein Strafbefehl ermöglicht unter gesetzlichen Voraussetzungen eine strafrechtliche Entscheidung ohne vorherige Hauptverhandlung. Er wird vom Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen und enthält eine festgesetzte Rechtsfolge. Ohne rechtzeitigen zulässigen Einspruch kann er einem rechtskräftigen Urteil gleichstehen. Eine Anklage führt dagegen zunächst zur gerichtlichen Prüfung, ob das Hauptverfahren eröffnet wird. Bei einem Strafbefehl ist das Zustellungsdatum besonders bedeutsam, weil die Einspruchsfrist grundsätzlich zwei Wochen beträgt. Welche Prüfung und welches weitere Vorgehen im Einzelfall in Betracht kommen, hängt vom Inhalt des Schreibens und der Verfahrenslage ab.
Wann kommt eine Pflichtverteidigung im Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht in Betracht?
Eine Pflichtverteidigung setzt einen Fall notwendiger Verteidigung voraus. Maßgeblich können etwa die Schwere des Vorwurfs, die zu erwartenden Rechtsfolgen, die Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage oder die eingeschränkte Fähigkeit zur eigenen Verteidigung sein. Auch bestimmte Haftsituationen sind relevant. Im Jugendstrafverfahren bestehen ergänzende Schutzvorschriften. Ein geringes Einkommen allein begründet keinen Anspruch auf Pflichtverteidigung. Die Bestellung erfolgt durch das zuständige Gericht. Pflichtverteidiger und Wahlverteidiger haben grundsätzlich dieselbe Aufgabe: die Rechte und Interessen der beschuldigten Person im Strafverfahren wahrzunehmen.
Welche Besonderheiten gelten im Jugendstrafrecht, auch wenn FASD eine Rolle spielt?
Das Jugendstrafrecht stellt den Erziehungsgedanken in den Vordergrund und berücksichtigt die persönliche Entwicklung. Es gilt für Jugendliche, die zur Tatzeit 14 bis 17 Jahre alt waren; bei Heranwachsenden von 18 bis 20 Jahren hängt seine Anwendung von zusätzlichen gesetzlichen Voraussetzungen ab. FASD bezeichnet ein Spektrum vorgeburtlich alkoholbedingter Schädigungen. Daraus können Einschränkungen entstehen, die für die Beurteilung von Verantwortlichkeit, Verfahrensgestaltung oder Rechtsfolgen bedeutsam sind. Die Diagnose allein entscheidet diese Fragen jedoch nicht. Erforderlich ist eine individuelle Betrachtung, gegebenenfalls unter Einbeziehung sachverständiger Einschätzungen.
Was bedeutet Nebenklage für Personen, die durch eine Straftat verletzt wurden?
Die Nebenklage eröffnet verletzten Personen bei bestimmten Straftaten die Möglichkeit, sich dem Strafverfahren mit eigenen Beteiligungsrechten anzuschließen. Dazu können etwa Anwesenheits-, Frage- und Antragsrechte gehören. Nicht jede Straftat berechtigt automatisch zur Nebenklage; entscheidend sind die gesetzlichen Voraussetzungen. Eine anwaltliche Vertretung auf dieser Seite verfolgt eine andere Aufgabe als die Verteidigung der beschuldigten Person. Die Nebenklage ist außerdem von der Geltendmachung finanzieller Ansprüche zu unterscheiden. Ob etwa ein Anspruch auf Schadensersatz innerhalb des Strafverfahrens behandelt werden kann, ist eine gesonderte Frage.

Allgemeine Orientierung der Redaktion zu den Schwerpunkten dieses Profils, Stand 20.9.2026. Keine Rechtsberatung und keine Aussage über den Verlauf eines konkreten Falls.

Erfahrungen und Bewertungen zu Alexander Klemme

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Kanzlei und Anfahrt

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Kontaktdaten geprüft am 20.9.2026 · Quelle: ra-klemme.de

Letzte redaktionelle Prüfung: 20.9.2026 · Profil-Vollständigkeit: 27 %

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